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Gestern — 29. Mai 2026Robert Koch-Institut: News

Forschungs­netzwerk AiRisk unter­sucht Staub als Übertragungs­weg für antibiotika­resistente Keime

28. Mai 2026 um 14:30
Das neue Forschungsnetzwerk „AiRisk“ analysiert die Rolle von Staub bei der Verbreitung antibiotikaresistenter Bakterien und zoonotischer Erreger. Ziel ist es, bislang unzureichend verstandene Mechanismen der luftgetragenen Übertragung besser zu erfassen und daraus wirksame Präventionsstrategien abzuleiten.

Epidemiologisches Bulletin 22/2026

28. Mai 2026 um 14:00
Neu­fassung der Kate­gorien in den Empfeh­lungen der Kommission für Infektions­präven­tion in medi­zinischen Ein­rich­tungen und in Ein­rich­tungen und Unter­nehmen der Pflege und Eingliederungs­­hilfe (KRINKO) Erratum zu Anlage 8 der KRINKO: Anforde­rungen an die Hygiene bei der Auf­berei­tung thermo­labiler Endos­kope Infek­tionen mit Dermato­philus congo­lensis in Deutsch­land bei Männern, die Sex mit Männern haben
Ältere BeiträgeRobert Koch-Institut: News

Bekannt­machung "Öffentliche Ausschreibung zur Lieferung eines Mikroskops inkl. Installation, Inbetrieb­nahme und Ein­weisung des Personals für mikro­biologische und molekular­biologische Analysen"

28. Mai 2026 um 10:07
Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung Geschäftszeichen: ZV2-3-2026-0007 Angebotsfrist: 22.06.2026, 12:00 Uhr Hinweis: Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung (www.evergabe-online.de).

Bekanntmachung für Öffentliche Ausschreibung Vergabe eines Auftrags zur Beschaffung und Implementierung des Learning Management Systems (LMS)

23. Februar 2026 um 09:54
Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung Geschäftszeichen: 2.10.01/0004#0020 Angebotsfrist: 23.03.2026, 12:00 Uhr Hinweis: Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung (www.evergabe-online.de).

Informationen für Reisende, die sich im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und angrenzenden Regionen aufgehalten haben (22.5.2026)

22. Mai 2026 um 15:30
Nach dem Ausbruch von Ebolafieber im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sowie vereinzelten, von dort aus importierten Fällen in Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 17.05.2026 eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC) ausgerufen. Ausgelöst wird der Ausbruch durch das Bundibugyo-Ebolavirus. Das Poster gibt Empfehlungen für Personen, die nach Deutschland einreisen und sich zuvor im Nordosten der DRK und angrenzenden Regionen aufgehalten haben, auf Deutsch, Englisch und Französisch.

Epidemiologisches Bulletin 21/2026

21. Mai 2026 um 14:00
Heraus­forde­rungen und Lessons Learned des ÖGD in Deutsch­land bei der Be­wälti­gung von Mpox – ein Scoping Review Aktuelle epi­demio­logische Situa­tion von Mpox in Deutsch­land Konsiliar­labor für Pocken­viren Erneuter Ebola­fieber-Aus­bruch in der Demo­kratischen Repu­blik Kongo

Modul 1: Barrieren und Treiber für die Inan­spruch­nahme der RSV-Immunisierung bei Säuglingen

21. Mai 2026 um 14:00
Die RSV-Prophylaxe ist erst seit 2024 in Deutschland verfügbar und damit ganz neu im Impf­kalender. Sie unterscheidet sich von anderen Kinder­impfungen in mehrfacher Hinsicht: als monoklonaler Antikörper, durch die Abhängigkeit des Impfzeit­punkts vom Geburts­datum des Kindes sowie durch die Geburts­klinik als möglichen, neuen Impfort. Hierzulande, aber auch international, gibt es bislang nur wenige Erkenntnisse zur Akzeptanz. Modul 1 des Projekts RAVE soll dazu beitragen, diese Forschungs­lücke zu schließen.

Neue RSV-Prophylaxe: Was beeinflusst die Bereit­schaft und Inanspruch­nahme?

21. Mai 2026 um 00:00
Ergebnisse einer deutschlandweiten Impfakzeptanz-Befragung von Eltern und werdenden Eltern, 2025 Respiratorische Synzytialviren (RSV) verursachen einen Großteil der unteren Atemwegsinfektionen im ersten Lebensjahr. Die RSV-Prophylaxe hat das Potenzial, schwere Verläufe weitgehend zu verhindern, und wird daher seit Sommer 2024 von der STIKO für alle Neugeborenen und Säuglinge empfohlen. Es ist jedoch unklar, inwieweit diese Empfehlung von Eltern umgesetzt wird. Da es sich um eine neue Immunisierung mit Besonderheiten in Technologie und Umsetzung handelt, ist es besonders wichtig, die Gründe für oder gegen eine Inanspruchnahme zu verstehen, um die Impfkampagne zielgruppengerecht anpassen zu können.

Das Unfallgeschehen bei Erwachsenen in Deutschland – Ergebnisse aus dem Unfallmodul des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024

20. Mai 2026 um 09:00
Abstract: Hintergrund: Unfälle verursachen menschliches Leid, hohe Kosten und sie sind eine relevante Todesursache. 34.060 Menschen starben in Deutschland im Jahr 2024 durch Unfälle. Daten zum nicht-tödlichen Unfallgeschehen liefert das Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024 des Robert Koch-Instituts. Methode: Im Unfallmodul der Studie gaben 26.923 Personen ab 18 Jahren Auskunft über unfallbedingte Verletzungen in den letzten zwölf Monaten, die ärztlich versorgt wurden. Zum letzten Unfall wurden detaillierte Angaben erfasst. Unfallprävalenzen (95 %-KI) und weitere Ergebnisse zum Unfallgeschehen (Anteile mit 95 %-KI) wurden berechnet. Ergebnisse: Insgesamt berichten 9,5 % der Frauen und 10,5 % der Männer von mindestens einer Unfallverletzung. Der Unterschied ist signifikant. Der größte Teil der Unfälle passierte zu Hause (36,0 %), es folgen Verkehr, Freizeit und Arbeit. Unfälle passieren bei Frauen signifikant häufiger zu Hause und seltener am Arbeitsplatz als bei Männern. Im Arbeitsunfallgeschehen bei Männern gibt es Unterschiede nach Bildung. Der häufigste Unfallmechanismus ist der Sturz (30,4 %). Bei Frauen ereignen sich signifikant mehr Unfälle durch Stürze als bei Männern. Fast jedes fünfte Unfallopfer wurde stationär im Krankenhaus behandelt (18,7 %). Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse verdeutlichen die gesellschaftliche Relevanz von Unfallverletzungen. Erste Analysen des Unfallmoduls identifizieren zentrale Unfallorte und betroffene Gruppen. Weitere Auswertungen sollen Präventionspotenziale detaillierter aufzeigen.

Unfälle bei Erwachsenen: jede zehnte Person in Deutsch­land inner­halb eines Jahres betroffen; Neue Ergeb­nisse aus dem RKI-Panel im Journal of Health Monitoring

19. Mai 2026 um 09:00
Etwa jede zehnte erwachsene Person in Deutschland erleidet innerhalb von zwölf Monaten eine Unfall­verletzung, die ärztlich versorgt wird. Das zeigen aktuelle Aus­wertungen des Robert Koch-Instituts aus dem Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024, die im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurden. Hoch­gerechnet entspricht dies rund 7 Millionen Erwachsenen.

Fortbildung, Austausch und Perspektiven

19. Mai 2026 um 11:00
Wissenschaftliche Präzision und wirksame Public-Health-Arbeit erfordern eine breite Basis an Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen. Diversität ist eine unverzichtbare Grundlage: für ein erfolgreiches Miteinander sowie eine wirkungsvolle Arbeit für die öffentliche Gesundheit. Deshalb leben wir sie sehr bewusst und aktiv.
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