Hitzewellen an Land und im Meer: Der Juli 2026 war weltweit von Wetterextremen geprägt. Besonders betroffen waren Westeuropa und weite Teile der Ozeane.
Das Robert Koch-Institut hat die Zahl der Hitzetoten in Deutschland infolge der extrem heißen Woche Ende Juni drastisch nach oben korrigiert. Sie liegt wohl fast doppelt so hoch.
Europäische Flüsse führen so wenig Wasser wie selten zuvor. Weil Kühlwasser knapp wird, fahren Kernkraftwerke ihre Leistung herunter: Schifffahrt und Industrie geraten unter Druck.
Feuerwehr und Soldaten kämpfen Tag und Nacht, doch das Inferno könnte noch Monate dauern. Eine neue Hitzewelle droht, Präsident Macron besucht die Region.
Extreme Hitzewellen hatten Europa dieses Jahr schon früh im Griff. Nach Ansicht einiger Forscher ist das der Beginn einer neuen klimatischen Realität für den gemäßigten Kontinent.