Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will 2027 rund 19,6 Milliarden Euro im Gesundheitswesen einsparen. Den größten Anteil dabei werden Vertragsärzte, Krankenhäuser und andere Leistungserbringer tragen – diese sollen rund 12 Milliarden Euro einsparen. 3,8 Milliarden sollen Versicherte beitragen, die Pharmaindustrie wird dagegen weitgehend...[weiter lesen]
Würzburg – Die Muskelkraft normalisiert sich nach einer überstandenen Depression nicht automatisch. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) im Fachmagazin JAMA Psychiatry (2026; DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2026.0144). „Die Ergebnisse werfen die Frage auf, ob Depressionen bleibende...[weiter lesen]
Chicago – Frauen, die vor ihrem 40. Geburtstag die Menopause erreichen, haben ein rund 40 % höheres Lebenszeitrisiko für Myokardinfarkt oder Tod infolge einer koronaren Herzerkrankung (KHK). Bei Schwarzen Frauen treten sowohl vorzeitige Menopause als auch koronare Ereignisse häufiger auf als bei weißen. Das demonstrierten US-amerikanische Forschende...[weiter lesen]
Berlin – Das Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose wird aktualisiert und soll künftig sowohl Frauen als auch Männern ab 50 Jahren zur Verfügung stehen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute einstimmig beschlossen. Zuvor waren in das strukturierte Behandlungsprogramm nur Frauen ab 50 Jahren eingeschlossen, Männer durften erst ab...[weiter lesen]
Braucht das Kind vor allem Regeln, Druck, Kontrolle – oder Eltern voller Wärme und Verständnis? Was man heute über die Wirkung bestimmter Erziehungsstile weiß.
Die COVID-19-Pandemie hat deutlich gemacht, dass Krisen im Gesundheitsbereich Menschen nicht gleichermaßen betreffen. Unterschiedliche soziale Lebensbedingungen können erheblich beeinflussen, wie stark einzelne Bevölkerungsgruppen von einer Pandemie belastet sind. Der neue E-Learning-Kurs „INHECOV“ bietet Beschäftigten im Öffentlichen Gesundheitsdienst die Möglichkeit, sich mit diesen Zusammenhängen vertraut zu machen und daraus wichtige Erkenntnisse für zukünftige Krisensituationen abzuleiten.
Beim 75. Wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BVÖGD) und der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) ist auch die AÖGW wieder dabei. Vom 20. bis zum 23. April geht es in Wuppertal um den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Das Motto lautet in diesem Jahr: „ÖGD – Keiner wie wir!“
Berlin – Bald könnten Frauen ab 45 Jahren am Mammografie-Screening für die Früherkennung von Brustkrebs teilnehmen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute beschlossen, mit dem entsprechenden Beratungsverfahren zu beginnen. Bereits im Oktober 2026 soll über die Absenkung der unteren Altersgrenze entschieden werden, heißt es in einer...[weiter lesen]
Freiburg – Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert die Weiterentwicklung eines neuen Verfahrens am Universitätsklinikum Freiburg zur Implantation von Herzpumpen ohne Herz-Lungen-Maschine mit rund 4,35 Millionen Euro. Herzpumpen, auch „Herzunterstützungssysteme“ genannt, transportieren das Blut aus der linken...[weiter lesen]
Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) zieht ein positives Fazit des Geschäftsjahres 2025: Das operative Ergebnis vor Risikovorsorge betrug 413,3 Millionen Euro (2024: 408,2 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss lag bei 99,8 Millionen Euro (2024: 96,0 Millionen Euro). Aufsichtsrat und Vorstand der Bank werden der...[weiter lesen]
Zu billig, zu leicht verfügbar: Experten fordern strenge Regeln für Alkohol in Deutschland. Auch das Rauchen ist laut dem Jahresbericht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen noch erschreckend weit verbreitet.
Die Behörden haben einen letzten Rettungsversuch für den gestrandeten Buckelwal genehmigt. Wie sinnvoll ist das Ganze? Ein Interview mit dem Meeresbiologen Fabian Ritter.
Was kam zuerst – der Säuger oder das Ei? Seit langem wollen Fachleute wissen, wie sich die Vorläufer der Säugetiere fortpflanzten. Fossilien aus Südafrika liefern nun Belege.
Von wegen biblische Plage: Heuschrecken sind nicht nur faszinierend, sondern wichtige Indikatoren für die Natur. Manche sind in Gefahr, anderen hilft der Klimawandel.