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Aktionsmonat „Rauchfrei im Mai“ startet – jetzt noch anmelden

Bundesdrogenbeauftragter und Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rufen zum Rauchstopp auf mit Fachleuten und prominenten Gästen Berlin/Köln, 24. April 2026. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung zum Aktionsmonat „Rauchfrei im Mai“ am 27. April 2026 rufen der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) mit Partnern aus dem Gesundheitssystem zum gemeinsamen Rauchstopp auf. Die online übertragene Veranstaltung im Bundesministerium für Gesundheit rückt noch einmal das Ziel der bundesweiten Mitmachaktion in den Fokus: 31 Tage im Mai rauchfrei bleiben – und so den Einstieg in ein dauerhaft rauchfreies Leben schaffen. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stehen Gespräche mit Expertinnen und Experten aus Medizin und Prävention und persönliche Erfahrungsberichte. So berichtet unter anderem Entertainer Hugo Egon Balder über seinen Rauchstopp nach mehr als 60 Jahren. Ergänzt wird das Programm durch Talkrunden zu gesundheitlichen Folgen des Rauchens sowie kurze „Spotlights“, die erfolgreiche Wege aus der Nikotinabhängigkeit aufzeigen. Vor und nach der Veranstaltung lädt zudem ein „Markt der Möglichkeiten“ dazu ein, sich über konkrete Angebote zur Unterstützung beim Rauchstopp zu informieren. Mit dem bundesweiten Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ setzen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, die Deutsche Krebshilfe und das IFT-Nord ein starkes Zeichen für Prävention und Gesundheit. Die Schirmherrschaft übernimmt der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck. Wer sich bis zum 30. April auf der Website www.rauchfrei-im-mai.de anmeldet und den Monat erfolgreich ohne Nikotin durchhält, hat die Chance auf einen Geldpreis von bis zu 1.000 Euro. Teilnehmende profitieren von täglichen Tipps und Motivationsnachrichten. Der Mitmachmonat setzt bewusst auf den positiven Gruppeneffekt, um die oft schwierige Anfangsphase des Rauchstopps zu erleichtern. Studien zeigen: Wer sich professionelle Unterstützung sucht, erhöht seine Chancen deutlich, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Bundesdrogenbeauftragter Prof. Dr. Hendrik Streeck: „Als Arzt sehe ich jeden Tag, welche Folgen Rauchen hat – von Atemnot bis Krebs. Die gute Nachricht ist: Wer aufhört, gewinnt Gesundheit zurück. Genau dafür steht ‚Rauchfrei im Mai‘ – ein klarer Moment, um neu anzufangen. Jeder Rauchstopp ist ein Gewinn: für die eigene Gesundheit und für ein längeres Leben.“ Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Wir wissen sehr genau, wie schädlich Rauchen ist, und trotzdem fällt vielen der Ausstieg schwer. Deshalb brauchen wir leicht zugängliche, motivierende Angebote wie ‚Rauchfrei im Mai‘. Wenn im Mai bundesweit zehntausende Menschen gemeinsam Zigaretten, Tabak und Nikotin hinter sich lassen, entsteht eine starke Bewegung. Werden Sie Teil davon und starten Sie jetzt in Ihr rauchfreies Leben.“ Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, IFT-Nord: „Der Rauchstopp kann gelingen und ist immer ein Gewinn. Initiativen wie ‚Rauchfrei im Mai‘ geben Menschen Orientierung, Motivation und konkrete Unterstützung; genau das macht den Unterschied.“ Rauchen ist nach wie vor das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jedes Jahr sterben rund 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Neben klassischen Zigaretten werden zunehmend auch E-Zigaretten und Vapes konsumiert – insbesondere von jungen Menschen. Der Aktionsmonat richtet sich daher an alle, die ihren Konsum überdenken und verändern wollen. Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 21.000 Menschen an der Aktion teil. Mehr Informationen zu „Rauchfrei im Mai“ und Möglichkeiten zum Mitmachen unter: www.rauchfrei-im-mai.de Hinweis für Redaktionen: Termin: Montag, 27. April 2026, 11.00–12.00 Uhr (Einlass ab 10.00 Uhr) Ort:       Bundesministerium für Gesundheit, Konferenzzentrum              Mauerstraße 27, 10117 Berlin Akkreditierung: Anmeldung erforderlich unter: rauchfrei@neueshandeln.de Bitte gültiges Ausweisdokument mitbringen. Livestream: https://youtube.com/live/PS8sst6bvm4?feature=share Start des Streams ist 11.00 Uhr. Im Anschluss stehen Gesprächspartner für Interviews zur Verfügung. Die Veranstaltung wird live auf YouTube übertragen. Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Pressekontakt: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) Maarweg 149-161, 50825 Köln Tel. 0221 8992-332 E-Mail: pressestelle@bioeg.de www.bioeg.de Instagram: www.instagram.com/bundesinstitut_gesundheit/ LinkedIn:   www.linkedin.com/company/bioeg/ Facebook: www.facebook.com/bioeg.de Mastodon: social.bund.de/@bioeg Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Bundesweite Warntag wirkt und gewinnt weiter an Zustimmung

Nach dem insgesamt fünften Bundesweiten Warntag sind die Warnkanäle und der Warnmix in Deutschland heute sehr vielen Menschen bekannt. Das ist ein Ergebnis einer Online-Umfrage, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) zum Bundesweiten Warntag 2025 durchgeführt hat. Die Daten sind jetzt ausgewertet, insgesamt wurden für die Erhebung 117.073 Online-Umfragebögen erfasst.

Auswertung: Umfrage zum Bundesweiten Warntag 2025

Zum fünften Bundesweiten Warntag führte das BBK zusammen mit seinem Partner, der Info GmbH, wieder eine groß angelegte Online-Bevölkerungsumfragen durch. So trägt die Bevölkerung selbst dazu bei, Schwachstellen im Warnsystem aufzudecken und die Warnung zu verbessern.

MSR-Spezialmesse Bochum: Lösungen für die digitale Prozessindustrie

Im Zentrum der Messe stehen Lösungen zur Erfassung und Überwachung industrieller Prozesse. Dazu zählen unter anderem Sensorik für Druck, Temperatur, Durchfluss und Füllstand sowie analytische Messtechnik. Ergänzend werden Systeme zur Prozessleittechnik, speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Automatisierungslösungen vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration einzelner Komponenten in übergeordnete Systeme, um Prozesse effizienter zu steuern und zu überwachen. Auch Aspekte wie die Digitalisierung und Vernetzung industrieller Anlagen werden aufgegriffen, insbesondere im Hinblick auf eine kontinuierliche Datenerfassung und -auswertung im laufenden Betrieb.

Anwendungen, Komponenten und Engineering

Neben klassischen Komponenten wie Regelventilen, Antrieben und Frequenzumrichtern werden auch Lösungen für unterschiedliche Industriezweige präsentiert, etwa für die Chemie-, Pharma- oder Wasserbranche. Im Fokus stehen dabei sowohl einzelne Produkte als auch komplette Systemlösungen für spezifische Anforderungen in der Prozessindustrie. Darüber hinaus spielen Softwarelösungen für Planung, Simulation und Monitoring eine wichtige Rolle, etwa zur Optimierung von Anlagen oder zur vorausschauenden Wartung. Fachvorträge geben Einblicke in konkrete Anwendungen, zeigen aktuelle Entwicklungen auf und verdeutlichen, wie sich technische Lösungen unter realen Bedingungen in der Praxis umsetzen lassen.

Die MSR-Spezialmesse findet am 6. Mai 2026 im RuhrCongress Bochum statt und ist von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist für Fachbesucher kostenfrei, eine vorherige Anmeldung beim Veranstalter wird empfohlen.

Zur Anmeldung

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Frühwarnung bei Algenblüten mithilfe von KI

Im Sommer 2022 führte eine toxische Algenblüte zu einem massiven Fischsterben in der Oder. Bedingt durch erhöhte Salzgehalte, hohe Wassertemperaturen und niedrige Wasserstände vermehrten sich die giftigen Algen unkontrolliert und verursachten diese Umweltkatastrophe. Solche Naturgefahren zukünftig einzudämmen, gehört zu den Zielen des Zukunftslabors Wasser.

Die Forschenden untersuchten Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), mit denen Wasserdaten in Echtzeit ausgewertet werden können. Als Datengrundlage verwendeten die Forschenden Datensätze einer Fähre, die 2023 und 2024 zwischen Kiel und Oslo pendelte. Die Fähre verfügte über Sensoren zur Messung der Wassertemperatur, des Sauerstoff- und Salzgehaltes des Wassers sowie zur Messung von Chlorophyll A (Molekül, das die Photosynthese antreibt). Diese Daten werteten die Forschenden des Zukunftslabors Wassers mittels KI aus, da sie Aufschluss über eine starke, unnatürliche Vermehrung von Algen geben können.

„Im ersten Schritt haben wir die Wasserdaten mithilfe verschiedener KI-Modelle ausgewertet, um Auffälligkeiten zu identifizieren. Die Herausforderung bestand darin, die Daten in Echtzeit auszuwerten. Denn im zweiten Schritt wollen wir einen Autosampler – also ein Gerät zu Entnahme von Wasserproben – ansteuern können. Dieser soll perspektivisch in der Lage sein, während der Fahrt automatisiert Wasserproben an den Stellen zu entnehmen, an denen die KI eine Algenblüte ermittelt. Die Wasserproben können dann anschließend im Labor ausgewertet werden, um einen kritischen Algenbestand zu prüfen.“ erklärte Daniel Lukats, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Marine Perception.

KI als Stütze – trotz Schwierigkeiten

Die Forschenden testeten verschiedene KI-Modelle, um deren mögliche Verwendung für diesen Einsatzzweck zu prüfen. Dabei schlossen sie Modelle aus, die nicht zur Echtzeitauswertung geeignet sind oder die Messreihen fälschlicherweise glatt ziehen. Für die potenziell geeigneten Modelle definierten sie Trainings- und Testdaten, um die Modelle anlernen und ihre Ergebnisse überprüfen zu können.

Beim Training der KI-Modelle stießen die Forschenden auf verschiedene Herausforderungen. Zum einen hatten manche Modelle überraschende Schwierigkeiten mit völlig natürlichen Prozessen, wie etwa der Variation des Sauerstoffgehaltes im Wasser zwischen Tag und Nacht. Zum anderen gab es 2023 insgesamt 30 Gebiete mit erhöhtem Algenaufkommen, in 2024 waren es 90 Gebiete. Darüber hinaus unterschieden sich die Algengebiete in ihrem Ausmaß: Die Fähre benötigte neun Minuten, um das kleinste Algengebiet zu passieren, und mehrere Stunden, um das größte Gebiet zu durchqueren. Auch diese Variationen in den Trainingsdatensätzen bereiteten einigen KI-Modellen Schwierigkeiten. Die Forschenden legten die Trainings- und Testdaten so fest, dass beide Datensätze diese Variationen enthielten, um die Auswertungen der KI-Modelle ausreichend überprüfen zu können.

Echtzeit-Einsatz bei erfolgreicher Laborprüfung

Um die Zuverlässigkeit der verschiedenen KI-Modelle zu ermitteln, definierten die Forschenden zudem folgende Zielmetriken: Wie viel Zeit benötigt die KI für die Datenauswertung und ist sie somit für die Echtzeitanalyse geeignet? Wie viele Algenblüten hat sie richtig/falsch identifiziert? Wie viele Algenblüten hat die KI verpasst? Auf diese Weise ermittelten die Forschenden passende KI-Modelle.

„Wir führen unsere Forschung am Beispiel der Algenblüte durch. Dabei gewinnen wir aber grundlegende Kenntnisse zur KI-basierten Datenauswertung in Echtzeit. Diese Erkenntnisse können auf andere Anwendungsgebiete übertragen werden, in der die Echtzeitanalyse eine Rolle spielt. Denkbar wären z. B. Hitzewellen im Meer oder Schadstoffeinträge in Flüssen.“ sagte Daniel Lukats.

Zukünftig werden die Forschenden überprüfen, ob die Entnahme der Wasserprobe auf Basis der KI-Auswertung erfolgreich verläuft. Dazu werden sie simulieren, wie dem Datensatz eine Probe entnommen wird. Anschließend werden sie am Rechner prüfen, ob diese Probe tatsächlich auf eine erhöhte Algendichte hinweist. Wenn dieser theoretische Test erfolgreich verläuft, kann er perspektivisch auch in der Realität durchgeführt werden – also während die Fähre die Ostsee durchquert. Solche Tests in der Realität sind aufwendig und kostenintensiv. Daher sollten sie erst stattfinden, wenn im Labor alles reibungslos verläuft.


Quelle: ZDIN-Zukunftslabor Wasser

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BGBl. 2026 I Nr. 108

Verordnung zur Anpassung nationaler chemikalienrechtlicher Regelungen an das Unionsrecht durch Änderung der Chemikalien-Ozonschichtverordnung und durch Änderung der Chemikalien-Verbotsverordnung vom 21. April 2026

BGBl. 2026 I Nr. 103

Achtzehnte Verordnung zur Änderung der Zweihundertzweiundzwanzigsten Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Flughafen Bremen) vom 13. April 2026

BGBl. 2026 I Nr. 97

Gesetz zur Begrenzung der Risiken durch Investmentfonds und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/927 im Hinblick auf Übertragungsvereinbarungen, Liquiditätsrisikomanagement, die aufsichtliche Berichterstattung, die Erbringung von Verwahr- und Hinterlegungsdienstleistungen und die Kreditvergabe durch alternative Investmentfonds sowie zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/2994 im Hinblick auf die Behandlung des Konzentrationsrisikos, das aus Risikopositionen gegenüber zentralen Gegenparteien erwächst, und des Ausfallrisikos bei zentral geclearten Derivategeschäften und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 09. April 2026
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