Lese-Ansicht

07.12.2026 | N 5/2026 | Präsenzfortbildung: Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht -

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten. In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.

Letzte Änderung: 21.08.2026

27.10.2026 | S 26/2026 | Psychosen verstehen - Klientinnen und Klienten gezielt unterstützen

Menschen mit psychotischen Erfahrungen begegnen Fachkräften in den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis) in unterschiedlichen Lebenssituationen - von akuten Krisen bis zu stabilen Phasen der Alltagsbewältigung. Die Fortbildung unterstützt (SpDi) Mitarbeitende dabei, psychotische Symptome besser einzuordnen, individuelle Belastungen zu verstehen und mit angemessenen Haltungs- und Handlungsstrategien darauf zu reagieren. Im Mittelpunkt steht das Erleben der Betroffenen: Wie fühlt sich eine psychotische Episode an? Welche Rolle spielen Angst, Misstrauen oder Rückzug? Durch praxisnahe Fallbeispiele, Gruppenarbeit und interaktive Übungen werden Situationen aus dem Arbeitsalltag aufgegriffen. Die Teilnehmenden reflektieren eigenes berufliches Handeln und erarbeiten gemeinsam Ansätze, wie sich Vertrauen, Orientierung und Sicherheit im Kontakt mit Klientinnen und Klienten fördern lassen. Anhand von Fallbeispielen besprechen wir, wie Gesprächsführung auch in besonders schwierigen Situationen, etwa bei Angst, Aggression oder Realitätsverkennung, gelingt - mit dem Ziel der Deeskalation, des Beziehungserhalts und um die Selbststeuerung der Klientinnen und Klienten zu unterstützen. Wir erarbeiten eine Erweiterung des professionellen Handlungsrepertoires im Umgang mit psychotischen Menschen, so dass Unsicherheiten im Kontakt reduziert werden. Spezifische Anforderungen an einzelne Mitarbeitende, an das Team und das Netzwerk zur Versorgung der Zielgruppe werden beschrieben, bearbeitet und reflektiert. Anhand der Arbeit mit Fallbeispielen werden mögliche Handlungswege dargestellt und diskutiert und die Sensibilität der Teilnehmenden für die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen hierdurch erhöht. Die Veranstaltung bietet Raum für fachlichen Austausch, Selbstreflexion und praxisnahe Entwicklung von Handlungskompetenzen - für mehr Sicherheit, Empathie und Wirksamkeit in der Begleitung psychoseerfahrener Menschen. Es kann Zeit für mitgebrachte Fälle eingerichtet werden. Eigene Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail bei Annette Fröhmel oder Kerstin Folgner einreichen. Die entsprechnenden Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link: https://www.akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team

Letzte Änderung: 21.08.2026

26.10.2026 | S 25/2026 | Präsenzfortbildung: „Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch? Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteuren oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Juristinnen und Juristen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteure ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte der Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen. In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeitenden des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.

Letzte Änderung: 21.08.2026

28.10.2026 | M 26/2026 | Amtsärztliche Gutachten im Justizbereich

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über amtsärztliche Gutachtenanlässe im Justizbereich. Neben der Einstellungsbegutachtung im Justizvollzugsdienst wird auf die Begutachtung der Verhandlungsfähigkeit eingegangen. Auch Prüfung von Gewahrsams- und Haftfähigkeit sind regelmäßig im amtsärztlichen Dienst vorkommende Fragestellungen. Gerade für Kolleg:innen, die neu im amtsärztlichen Dienst sind, ist es essentiell, sich zunächst einmal den Unterschied zwischen diesen ähnlich klingenden Aufträgen zu vergegenwärtigen. Die Fortbildung vermittelt die rechtlichen Grundlagen der jeweiligen Begutachtungskontexte und gibt praxisnahe Hinweise für die Umsetzung im amtsärztlichen Alltag.

Letzte Änderung: 21.08.2026

26.10.2026 | E 22/2026 | Präsenzfortbildung: Einführung in die Open-Source-Software R

In dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über die Programmiersprache R, die Entwicklungsumgebung RStudio und die Möglichkeiten, mit KI zu programmieren. Die Fortbildung richtet sich primär an Anfänger:innen und Einsteiger:innen. Es werden also keine Vorkenntnisse in R vorausgesetzt. Der Kurs dient aber auch dazu, einen Überblick über die Möglichkeiten zu erhalten. Dementsprechend werden auch Funktionen und Anwendungsfälle gezeigt, die für komplette Anfänger:innen zu komplex sein können. Der Kurs basiert auf dem folgenden Repository: https://github.com/jakobschumacher/Einfuehrung_R_OEGD/. Neben einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Programmierung mit Base R erhalten Sie eine theoretische und praktische Einführung in die moderne Datenanalyse mit Tidyverse und Quarto. Im Kurs folgen wir den folgenden Schritten: Daten einlesen, Daten transformieren, Tabellen und Grafiken erstellen, Bericht erstellen. Diese Schritte werden immer wieder wiederholt: im Showcase und in der Praxis beim Sehen und Nachmachen am ersten Veranstaltungstag, in den Übungen am zweiten Tag, in der Arbeit mit KI sowie als optionale Lehrwiederholung, die Sie zu Hause im Nachgang durchführen können. Für die praktischen Lerneinheiten können Sie unseren vorbereiteten Lehrdatensatz nutzen oder eigene Daten mitbringen. Zur inhaltlichen Vorbereitung empfehlen wir, entweder das „Epidemiologist R Handbook” (englisch, umfangreicher, mit Spezialwissen für Epidemiologie), Kapitel 1 bis 11, oder das Buch „Statistik mit R und RStudio”, Kapitel 1 bis 10, zu lesen. Beide Bücher sind Open Source und frei online verfügbar. Bitte beachten Sie: Erfahrungsgemäß gibt es sehr unterschiedliche Lernniveaus, von denen aus gestartet wird. Dementsprechend gibt es Inhalte, die für manche schnell zu herausfordernd sind, während sie von anderen als zu einfach wahrgenommen werden. Wir versuchen im Kurs allen gerecht zu werden – bitte akzeptieren Sie, dass Ihnen möglicherweise Funktionen gezeigt werden, die Sie als zu schnell erklärt und unverständlich empfinden, bzw. dass Ihnen bereits bekannte Funktionen zu ausführlich dargestellt werden. Vorausgesetzt wird: Ein Laptop, auf dem R (möglichst aktuell) und RStudio (möglichst aktuell) installiert sind. Installieren Sie außerdem bitte die folgenden Packages: „tidyverse”, „rmarkdown”, „knitr”, „sf”, „pacman”, „gt”, „leaflet”, „DT” und „geodata”. Eine genauere Anleitung finden Sie hier: https://github.com/jakobschumacher/Einfuehrung_R_OEGD/blob/main/README.md. Alternativ können Sie sich auch von einer KI helfen lassen. Sollte eine Installation auf Ihrem dienstlichen Rechner nicht möglich sein, empfehlen wir, ein privates Laptop mitzunehmen. Von Vorteil sind Kenntnisse der Statistik, Erfahrungen mit anderen syntaxbasierten Statistikprogrammen und Erfahrungen im Umgang mit KI.

Letzte Änderung: 21.08.2026

08.10.2026 | E 21/2026 | Blick über den Ämterrand: Gesundheitsförderung & Prävention in der Stadtentwicklung - Potentiale & Anwendung in der Gesundheitsfolgenabschätzung

Hitzeperioden, Lärm, Luftverschmutzung und Flächenverbrauch beeinträchtigen die Gesundheit der Menschen in deutschen Städten zunehmend. Gleichzeitig steigt durch den demografischen Wandel die Belastung durch nichtübertragbare Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen – eng verknüpft mit den Lebensbedingungen im urbanen Raum. Wer heute plant, entscheidet über die Gesundheit von morgen. Stadtplanungs- und Gesundheitsämter stehen gemeinsam in der Pflicht, Gesundheitsaspekte frühzeitig und systematisch in Planungsvorhaben einzubringen. In unserem Webinar erhalten Sie fundiertes Wissen und praktische Werkzeuge, um die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) als strukturierten Ansatz in Ihre kommunale Praxis zu integrieren – interdisziplinär, lösungsorientiert und übertragbar. Im Webinar lernen und erfahren Sie: • Welche rechtlichen Grundlagen und fachlichen Konzepte – von „Health in All Policies" bis zur GFA – für Ihre Arbeit relevant sind • Wie der GFA-Demonstrator (Phasenmodell und Online-Tool) konkret in informellen Planungsverfahren eingesetzt wird • Welche Erfahrungen Akteure aus Stadtentwicklung und ÖGD in den Modellstädten Bochum und Potsdam gesammelt haben • Wie Sie ressortübergreifende Kooperationsstrukturen zwischen Stadtplanung und Gesundheitsamt aufbauen können • Wie Sie das GFA-Online-Tool im interaktiven Planspiel selbst anwenden und direkt auf eigene Vorhaben übertragen Die Inhalte sind unmittelbar auf Ihren kommunalen Arbeitsalltag anwendbar – von der ersten Problemanalyse bis zur Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, um eine interaktive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. sowie unter inhaltlicher Beteiligung der Fachhochschule Erfurt und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg angeboten.

Letzte Änderung: 21.08.2026

23.09.2026 | G 3/2026 | Präsenzfortbildung: Netzwerkprozesse in der kommunalen Gesundheitsförderung verstehen und aufbauen – von der Theorie bis zur Moderation

Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommune hat eine zentrale Bedeutung unter anderem für eine erfolgreiche kommunale Gesundheitsförderung. Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine Einführung in die Grundlagen und Bedeutung der Netzwerkarbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung. Anschließend werden relevante Prozesse wie das Gewinnen und die Einbindung von Netzwerkpartner/-innen, sowie die Steuerung von Netzwerken thematisiert. Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator/-innen in Netzwerken.

Letzte Änderung: 13.08.2026

21.10.2026 | M 29/2026 | Dienstfähigkeitsbegutachtung im Beamtenrecht

Dieses Grundlagenseminar befasst sich mit der Dienstfähigkeitsbegutachtung im Beamtenrecht aus rechtlicher und medizinischer Sicht. Neben der Orientierung an Rechtsnormen und Rechtsprechung ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvorträge und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird. Die Bearbeitung der speziellen Aspekte dieser Begutachtungsanlässe soll auch anhand von Fallbeispielen, die die Teilnehmenden einbringen können, erfolgen. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 02.10.2026 per Mail an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen.

Letzte Änderung: 19.08.2026

07.10.2026 | G 2(6)/2026 | Präsenzfortbildung: Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 6

In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann. Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.

Letzte Änderung: 13.08.2026

06.10.2026 | H 21/2026 | Präsenzfortbildung: Netzwerkarbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Fokus Multiresistente Erreger-Netzwerke

Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommunen hat eine zentrale Bedeutung u. a. für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Bekämpfung der Verbreitung von Multiresistenten Erregern (MRE). Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine Einführung in die Grundlagen und die Bedeutung der Netzwerkarbeit im Bereich des Infektionsschutzes. Anschließend werden relevante Prozesse, wie das Gewinnen und die Einbindung von Netzwerkpartner:innen, sowie die Steuerung von (MRE-)Netzwerken thematisiert. Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator:innen in Netzwerken, speziell auch in MRE-Netzwerken.

Letzte Änderung: 13.08.2026

09.09.2026 | G 2(4/5)/2026 | Präsenzfortbildung: Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Module 4 und 5

In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann. Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.

Letzte Änderung: 13.08.2026

01.12.2026 | Q 1(8)/2026 Modul 8 | Präsenzfortbildung: Medizinprodukterecht - Modul 8 - 8. Lehrgang

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden von der Akademie noch bekannt gegeben unter https://www.akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Im Modul 8 – Inspektion und Inspektionstechniken – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt: Rechtliche Befugnisse der Überwachungsbehörden Inspektionen praxisgerecht planen, vorbereiten, durchführen und dokumentieren Ablauf einer behördlichen Überwachung mit Focus auf die Hersteller von Medizinprodukten Umgang mit Mängeln, Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern, Konfliktmanagement mit Workshops Ablauf einer behördlichen Überwachung mit Focus auf die Betreiber von Medizinprodukten

Letzte Änderung: 13.08.2026

14.10.2026 | H 29(2)/2026 | TBC - Grundlagen der Anamnese und Begegnung mit den Betroffenen

Jede Patientenakte hat eine eigene Historie zu erzählen und die Krankheiten verlaufen unterschiedlich und stellen die Betroffenen vor einer Herausforderung. Der Umgang mit Patienten sollte immer der Grundsatz des Bio-Psycho- Soziales Konzept im Hintergrund haben und sämtliche Faktoren der Diversität und Vielfalt mitberücksichtigen. Die Veranstaltung sollte einen Austausch über die aktuelle TBC-Lage in Deutschland und Europa wiedergeben und sich mit den typischen Konformitäten der Erkrankungen wie etwa Update- der Diagnostik Nebenwirkungen der Therapie Isolation und Stigmatisierung Psychische und soziale Belastungen der Betroffen

Letzte Änderung: 13.08.2026

14.10.2026 | H 29(1)/2026 | TBC - Grundlagen der Anamnese und Begegnung mit den Betroffenen

Jede Patientenakte hat eine eigene Historie zu erzählen und die Krankheiten verlaufen unterschiedlich und stellen die Betroffenen vor einer Herausforderung. Der Umgang mit Patienten sollte immer der Grundsatz des Bio-Psycho- Soziales Konzept im Hintergrund haben und sämtliche Faktoren der Diversität und Vielfalt mitberücksichtigen. Die Veranstaltung sollte einen Austausch über die aktuelle TBC-Lage in Deutschland und Europa wiedergeben und sich mit den typischen Konformitäten der Erkrankungen wie etwa Update- der Diagnostik Nebenwirkungen der Therapie Isolation und Stigmatisierung Psychische und soziale Belastungen der Betroffen

Letzte Änderung: 13.08.2026

10.09.2026 | Q 1(8)/2026 Modul 7 | Präsenzfortbildung: Medizinprodukterecht - Modul 7 - 8. Lehrgang

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden von der Akademie noch bekannt gegeben unter https://www.akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Im Modul 7 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die Medizinprodukte betreiben oder anwenden – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt: Rechtsgrundlagen über das Betreiben und Anwenden von Medizinprodukten (MPDG, MPBetreibV, etc.) Praxisgerechte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen (Beauftragter für Medizinproduktesicherheit, Bestandsverzeichnis, Medizinproduktebücher, sicherheits- und messtechnische Kontrollen, Instandhaltung, Melde- und Mitwirkungspflichten) Sicheres Betreiben elektrischer medizinischer Geräte (DIN EN 62353 (VDE 0751-1)) Behördliche Überwachung und Anwendung der VAW „Überwachung nach der Medizinprodukte- Betreiberverordnung“

Letzte Änderung: 13.08.2026

14.10.2026 | S 32/2026 | Präsenzfortbildung: Deeskalationstraining: Umgang mit Aggression und Gewalt im Gesundheitsamt

Umgang mit Aggression und Gewalt im Gesundheitsamt: In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden. Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter:innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind. Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen. Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt. Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.

Letzte Änderung: 13.08.2026

13.10.2026 | S 30/2026 | Präsenzfortbildung: Aufgaben, Rolle der Psychiatriekoordination und Arbeit im gemeindepsychiatrischen Verbund am Beispiel Nordrhein-Westfalen

Die Anforderungen an die Psychiatriekoordinationen entwickeln sich stetig weiter. Im Mittelpunkt dieser Tagesveranstaltung stehen die Aufgaben und die Rolle der Psychiatriekoordination vor dem Hintergrund der Novellierung des PsychKG NRW sowie die Gründung und Umsetzung von best practice in gemeindepsychiatrischen Verbünden. Das Gesetz stärkt die gemeindenahe Versorgung und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. Ein besonderer Fokus liegt auf der fachlichen Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld psychische Erkrankung und Obdachlosigkeit. Inhalte und Ziele: • Aktueller Stand der Neufassung des PsychKG NRW • Konsequenzen für die kommunale Psychiatriekoordination • Aufbau und Entwicklung gemeindepsychiatrischer Verbünde • Psychische Erkrankung und Obdachlosigkeit - Herausforderungen und Praxisansätze • Austausch, Vernetzung und Diskussion

Letzte Änderung: 21.08.2026

18.08.2026 | X 10/2026 | ÖGD Summer School für Studierende

Tauche ein in die Welt des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)! Die Summer School richtet sich an Studierende der Humanmedizin, Zahnmedizin, Gesundheitswissenschaften und Public Health – sowie an alle Studierende, die mehr über die spannenden Handlungsfelder des ÖGD erfahren möchten. In praxisnahen Sessions erhalten die Teilnehmenden einen vielseitigen Einblick in zentrale Themen wie Gesundheitsberichterstattung, Prävention und Gesundheitsförderung, Infektionsschutz und Umweltmedizin. Beispiele aus der kommunalen Praxis zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll der ÖGD sein kann. Zusätzlich bietet die Summer School reichlich Raum für Austausch mit erfahrenen Expert:innen aus dem Feld – und zum Netzwerken mit Gleichgesinnten aus ganz Deutschland.

Letzte Änderung: 12.08.2026

12.10.2026 | L 32/2026 | Präsenzfortbildung: Bußgeldverfahren im Lebensmittelrecht

Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert. Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen. An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: die Grundzüge für ein Bußgeldbescheid gegen die Handelnde Person sowie ein Bußgeldbescheid gegen den Lebensmittelunternehmer in Verbindung mit der Zurechnungsnorm von § 130 OWiG als Aufsichtspflichtverletzung. Die Zumessungskriterien für die Geldbuße werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.

Letzte Änderung: 13.08.2026

23.09.2026 | K 15/2026 | KJGD – Mehr als Einschulungsuntersuchungen

Von Schulsportattesten über Impf- und Ernährungsberatung bis hin zu Schulabsentismus und Kinderschutz: Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst begleitet Kinder, Jugendliche, Familien, Schulen und Kitas mit vielfältigen präventiven, beratenden und sozialmedizinischen Angeboten. Wir bitten eine Austauschplattform für gegenseitige Informationen und Wissensvermittlung.

Letzte Änderung: 21.08.2026
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