Lese-Ansicht

Community health research in the new German center for child and adolescent health

Gesundheitswesen
DOI: 10.1055/a-2945-6211

The newly established German Center for Child and Adolescent Health has made Community Health Research one core focus area. It aims to understand and address the health-related needs and resources of children and adolescents within relevant developmental, regional, social and societal contexts. In the following, we will discuss the role of Community Health Research in addressing child and adolescent health. Additionally, we would like to shed light on how it adds to basic and applied research focused on specific conditions, describe the establishment and operational framework of this research area within the German Center for Child and Adolescent Health, and present a roadmap for the way ahead.
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Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Article in Thieme eJournals:
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Zeitlicher Versatz von Diagnoseinformationen aus unterschiedlichen Datenquellen in Data-Linkage-Projekten: Ein Problem? Eine Analyse am Beispiel von ADHS-Diagnosedaten aus dem Projekt INTEGRATE-ADHD

Gesundheitswesen
DOI: 10.1055/a-2918-2975

Im Projekt INTEGRATE-ADHD wurden Routinedaten einer gesetzlichen Krankenkasse (DAK-Gesundheit) mit Daten aus einer Onlinebefragung und einer klinischen Online-Diagnostik verknüpft. Zwischen der Dokumentation einer ADHS-Diagnose eines Kindes in den Routinedaten und dem Elternbericht der Diagnose bei der Befragung lagen mindestens neun und höchstens 32 Monate. Die klinische Online-Diagnostik erfolgte nach AWMF-S3-Leitlinienstandard im Abstand von weiteren drei bis fünf Monaten nach der Befragung. Nur etwa zwei Drittel der Eltern hatten die ADHS-Diagnose des Kindes bei der Onlinebefragung berichtet und nur knapp zwei Drittel der administrativen ADHS-Diagnosen wurden in der Online-Diagnostik klinisch bestätigt. Diese Studie untersucht auf Basis der Daten von 1355 Kindern und Jugendlichen mit inzidenter ADHS-Diagnose mittels deskriptiver Statistiken und logistischer Regression, ob der zeitliche Versatz zwischen dem Dokumentationszeitpunkt der Diagnose und dem Elternbericht in der Befragung respektive der Diagnose in der klinischen Untersuchung, etwa aufgrund von Recall-Bias der Eltern oder Veränderungen in der Symptompräsentation bei betroffenen Kindern, die Diskrepanzen zwischen den jeweiligen Diagnosedaten erklären kann. Der Kodierzeitpunkt der Diagnose ließ sich mit dem Beginn- und Enddatum des Behandlungszeitraums, in dem die Diagnose dokumentiert wurde, approximieren. Im Anschluss wurde der Effekt des zeitlichen Versatzes deskriptiv und multivariat analysiert. Auch bei unterschiedlicher Approximation des Kodierzeitpunkts zeigte sich kein statistischer Zusammenhang zwischen dem zeitlichen Versatz und den Diskrepanzen zwischen den jeweiligen Diagnosedaten. Damit ergaben sich in den vorliegenden Analysen keine Hinweise darauf, dass ein zeitabhängiger Recall-Bias der Eltern oder Veränderungen der Symptompräsentation mit nicht berichteten bzw. klinisch nicht bestätigten ADHS-Diagnosen assoziiert sind.
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