Lese-Ansicht

Spar-Gesetz im Bundestag: Zwischen „Notwendigkeiten“ und „Kettensäge“

Berlin – Es ist eine hitzige Debatte im Bundestag am Freitagmorgen, die zwischen dem betont ruhigen Appell von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) – „Einnahmen und Ausgaben müssten ins Gleichgewicht gebracht werden“ – und dem „verheerenden Kahlschlag“ und der „Kettensägenpolitik“ aus der Opposition hin und her schwankt. Der ersten Debatte...[weiter lesen]

Sachverständige sehen Nachbesserungsbedarf am Medizinregistergesetz

Berlin – Die mit dem Medizinregistergesetz geplanten Reformen eröffnen wichtige Möglichkeiten, greifen aber an entscheidenden Stellen zu kurz. Diese Auffassung vertrat die breite Mehrheit der Sachverständigen bei der Anhörung des Gesetzes im Bundesgesundheitsausschuss. „Das Kernproblem ist, dass das Medizinregistergesetz zwar eine bessere Nutzung der...[weiter lesen]

Teils hohe Infektionsraten mit West-Nil-Virus bei Berliner Stechmücken

Berlin – Bei Menschen in Deutschland wird West-Nil-Fieber bisher relativ selten gemeldet. Doch die West-Nil-Virus-(WNV)-Infektionsraten bei Stechmücken in einem Berliner Stadtteil erreichen einer Studie zufolge phasenweise ein ähnliches Niveau wie in südeuropäischen Ausbruchsgebieten. Das berichtet ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin...[weiter lesen]

Neuer Wirkstoff beim RET-positiven NSCLC: Wirksam, aber erhöhte Infektionsgefahr

Chicago – RET ist eine Rezeptor-Tyrosinkinase aus einer Familie extrazellulärer Rezeptoren. Das zugehörige RET-Proto-Onkogen ist bei 1–2 % aller nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome (NSCLC) mit anderen Genen fusioniert und steht dann für ein hohes Risiko für Progression sowie für die Entwicklung von Hirnmetastasen ( Journal of Clinical Oncology 2020;...[weiter lesen]

Resilientes Gesundheitswesen: Bedeutung interprofessioneller Übungen betont

Berlin – Die Gesundheitsfachberufe sind für eine verlässliche und hochwertige Versorgung unverzichtbar. Das verdeutlichte die 38. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen Mitte Juni in Berlin. „Eine resiliente Gesellschaft braucht ein starkes Gesundheitswesen – und dieses wiederum ist ohne die Gesundheitsfachberufe nicht denkbar“, sagte die...[weiter lesen]

Künstliche Intelligenz beurteilt Herzinsuffizienz an Veränderungen der Stimme und der Atmung

Berlin – Die KI-basierte Analyse von Stimm- und Atemmerkmalen ermöglicht die Unterscheidung zwischen Aufnahme- und Entlassungsphase bei Personen mit akut dekompensierter Herzinsuffizienz. Das berichtet ein internationales Forschungsteam um Felix Hohendanner von der Charité – Universitätsmedizin Berlin nach einer Pilotstudie, deren Ergebnisse im...[weiter lesen]

Traumatologie: Vollblut ist Blutkomponenten in weiterer Studie nicht überlegen

Pittsburgh – Eine rasche Bluttransfusion vor Ort kann bei einem Trauma mit hohem Blutverlust lebensrettend sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Vollblutkonserven oder Erythrozytenkonzentrate und Plasmaprodukte separat zum Einsatz kommen. Dies zeigen die Ergebnisse der US-Studie TOWAR, die auf der Jahrestagung der American Thoracic Society in Orlando...[weiter lesen]

Asthma: Begleitende Antibiotikabehandlung bei Notfällen mit Wheezing-Attacken ineffektiv

Tucson – Eine mehrtägige Asthma-Behandlung mit Azithromycin hat bei Vorschulkindern die Symptome nicht schneller gelindert als ein Placebo. Das Antibiotikum erzielte selbst bei einem positiven bakteriologischen Abstrich keinen Zusatznutzen, wie die auf der Jahrestagung der American Thoracic Society in Orlando vorgestellten und im New England Journal...[weiter lesen]

Krisenresilienz: Fachgesellschaft für Zulassung von Vollblut für Bluttransfusionen

Berlin – Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) fordert die Lagerung und Verwendung von Vollblut für Blutspenden, um im Kriegs- und sonstigen Krisenfall Betroffene besser versorgen zu können. „Zivile und militärische Erfahrungen zeigen, dass Vollblut in kritischen Versorgungsszenarien eine wirksame,...[weiter lesen]
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