Lese-Ansicht

Infektiologie: Netzwerk Universitätsmedizin vereinbart engere Zusammenarbeit mit Japan

Berlin – Deutsche und japanische Forschungsinstitutionen wollen in der Infektionsmedizin enger zusammenarbeiten. Dazu hat das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) ein „Memorandum of Understanding“ (MoU) mit dem Japan Institute for Health Security (JIHS) unterzeichnet. „Diese Absichtserklärung spiegelt unser gemeinsames Engagement für die Stärkung der...[weiter lesen]

Männliche Ärzte verzichten bei Patientinnen häufig auf eine Beckenuntersuchung

Geelong – Männliche Ärzte führen einer neuen Studie zufolge seltener als weibliche Behandelnde Beckenuntersuchungen bei Patientinnen mit Symptomen der unteren Harnwege (LUTS) durch. Australische Forschende um Kathryn McLeod von der Universitätsklinik Geelong fordern daher, Hindernisse für Beckenuntersuchungen zu beseitigen, um Patientinnen optimal zu...[weiter lesen]

Bangladesch verzeichnet mehr als 220 Todesfälle durch Masern seit März

Dhaka – Bei einem der schlimmsten Masernausbrüche in Bangladesch seit Jahrzehnten sind seit März mehr als 220 Kinder gestorben. Jüngsten Regierungsangaben von gestern zufolge wurden neben 227 Todesfällen auch fast 35.000 Infektionen mit der gefährlichen Krankheit verzeichnet. Zu dem am stärksten betroffenen Gebiet gehört die an der Grenze zu Myanmar...[weiter lesen]

DFG drängt auf verlässliche Finanzierung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur

Bonn – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) drängt darauf, die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu verstetigen und auszubauen. Dazu müsse die NFDI die Vernetzung von Akteuren, Fächern und Strukturen innerhalb Deutschlands sicherstellen. Wichtig sei außerdem, die NFDI mit europäischen und internationalen Datenbanken zu vernetzen,...[weiter lesen]

Asthmaversorgung: Verbände regen Stickstoffmonoxidmessung als Kassenleistung an

Berlin – Würde die Messung des Stickstoffmonoxids in der Ausatemluft (FeNO) eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), könnte dies die Versorgung von Patienten mit Asthma verbessern und gleichzeitig bis zu 300 Millionen Euro pro Jahr sparen. Das berichten die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der...[weiter lesen]

„Der Hausarzt ist für viele Patienten mit Depressionen und Angst die erste Anlaufstelle“

Wiesbaden – Angststörungen und Depressionen verortet man zunächst einmal in der psychiatrischen Praxis. Doch sehr häufig sind es Hausärztinnen und Hausärzte, denen Patienten als Erstes von ihrem Leid erzählen. Worauf es dann ankommt und wann eine Überweisung notwendig wird, weiß Michael Landgrebe, Chefarzt an der kbo-Lech-Mangfall-Fachklinik für...[weiter lesen]

GKV-Spargesetz: Auswirkungen auf unterschiedliche Fachgruppen berechnet

Berlin – Die Kürzungen im geplanten Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) betreffen Praxen einzelner Fachrichtungen unterschiedlich. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat im Rahmen einer Sonderauswertung anhand der vertragsärztlichen und...[weiter lesen]

Eckwerte Bundeshaushalt 2027: BMG-Etat soll um 5,2 Milliarden Euro sinken

Berlin – Mehr Ausgaben, höhere Schulden und viele offene Fragen: Um Löcher im Bundeshaushalt 2027 zu stopfen, müssen noch viele Ministerinnen und Minister Einsparungen auf den Weg bringen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte in Berlin, er setze im Haushalt drei Prioritäten: Investitionen für Wachstum, grundlegende Reformen grundlegende...[weiter lesen]

Bundeskabinett beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Berlin – Das Bundeskabinett beschloss heute das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Mit den geplanten Maßnahmen sorge man dafür, dass Gesundheit bezahlbar bleibt und gebe zugleich der Wirtschaft Planbarkeit, sagte dazu Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Diese Reform der Krankenversicherung stellt eine der größten Sozialstaatsreformen der letzten...[weiter lesen]

Bundes- und Landespolitiker pochen auf Nachbesserungen am Gesundheitssparpaket

Berlin – Nach dem heutigen Kabinettsbeschluss zum Sparpaket für die Krankenkassen, dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, will die SPD im Bund im parlamentarischen Verfahren Änderungen durchsetzen, um Belastungen für die Versicherten zu mindern. Mahnungen kommen auch aus der Landespolitik. In den anstehenden Beratungen im Bundestag wolle sich die...[weiter lesen]

Zuckerabgabe ab 2028 geplant, Details noch offen

Berlin – Die Bundesregierung sieht mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ab dem Jahr 2028 eine Zuckerabgabe vor. Details dazu sind aber noch offen, wie Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) heute in Berlin betonte. Man wisse derzeit aber noch nicht genau, wie die Regelung technisch umgesetzt wird, so Warken. „Das müssen wir jetzt...[weiter lesen]

Zahl der Ersthelfer bei Herz-Kreislauf-Stillständen leicht zurückgegangen

Hannover – Im Jahr 2025 haben Ersthelfer bei Herz-Kreislauf-Stillständen in 53,5 Prozent der Fälle Maßnahmen zur Wiederbelebung durchgeführt. Das geht aus neuen Zahlen des Deutschen Reanimationsregisters hervor, die die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) veröffentlicht hat. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein...[weiter lesen]

GKV-Finanzen: Kritik an Zusatzbelastung der Kassen, Protest aus allen Richtungen

Berlin – Die Bundesregierung hat im Kabinett das Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) beschlossen. Auf Unverständnis stößt vor allem, dass der Bund den Bundeszuschuss zur GKV um zwei Milliarden Euro für die kommenden Jahre kürzen will, um den eigenen Haushalt zu sanieren. Die Regierung will sich zwar künftig an den Kosten für...[weiter lesen]
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