Lese-Ansicht

Übersicht über relevante Begriffe und Konzepte zum diskriminierungs­sensiblen Sprachgebrauch rund um das Thema Drogengebrauch

Im Rahmen des Projekts DRUCK-Surv („Surveillance von Drogen und chronischen Infektionskrankheiten“) wurde am Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit externen Akteuren mit entsprechender inhaltlicher Expertise (Facheinrichtungen, Forschung, Selbstorganisation) und unter Berücksichtigung des bestehenden Diskussionsstandes eine Handreichung zu diskriminierungssensibler Sprache in der Forschung zum Gebrauch von Drogen entwickelt.

Kontakt­aufnahme und Zu­sammen­arbeit mit margi­nalisierten Be­völkerungs­gruppen im Rahmen von Infektionsschutz- und Präventions­maßnahmen

Diese Hinweise richten sich vorrangig an lokale Gesundheitsbehörden. Sie sollen die Kontaktaufnahme, Kommunikation und Zusammenarbeit mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen bei der Planung und Umsetzung von Infektionsschutz- und Präventionsmaßnahmen unterstützen. Es werden praktische Handlungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Antidiskriminierende und adressat:innengerechte Vorgehensweisen, die aktive Einbeziehung von betroffenen Bevölkerungsgruppen und Vertretungsorganisationen sowie die Berücksichtigung ihrer (sozialen und ökonomischen) Lebenssituationen können zu einem effektiveren Infektionsschutz für alle beitragen.

Bekanntmachung "Rahmenvertrag Laborverbrauch"

Verfahrensart: Offenes Verfahren Geschäftszeichen: 2.05.03/0004#0008_ Angebotsfrist: 06.07.2026, 12:00 Uhr Hinweis: Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung (www.evergabe-online.de).

Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024

Abstract: Hintergrund: Schlafstörungen können mit negativen Folgen für die Lebensqualität, Funktionsfähigkeit und Gesundheit einhergehen. In diesem Beitrag wird die Verbreitung von Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland im Jahr 2024 untersucht. Methode: Im Panel „Gesundheit in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts wurden n = 27.038 Teilnehmende (51,1 % weiblich) zur Häufigkeit von Ein- und Durchschlafstörungen in den letzten vier Wochen befragt. Die Analysen wurden nach Geschlecht, Alter und Bildung stratifiziert. Ergebnisse: Insgesamt gaben 16,3 % der Befragten Ein- und 31,7 % Durchschlafstörungen an. Es bestehen Geschlechts-, Alters- und Bildungsunterschiede, wobei sich höhere Prävalenzen insbesondere bei Frauen und Menschen aus der niedrigen Bildungsgruppe zeigten. Schlussfolgerungen: Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland berichtet Ein- oder Durchschlafstörungen. Die Ergebnisse betonen die hohe Public-Health-Relevanz von Problemen beim Ein- und Durchschlafen.
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