Für ihren Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen und für das Völkerrecht: Mit dem Friedensnobelpreis wird 2026 die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay geehrt.
Anne Carson erhält den Literaturnobelpreis 2026. Die Kanadierin verbindet antike Stoffe, Lyrik, Essay und Übersetzung zu eigenwilligen literarischen Formen.
Forschende wollen herausfinden, ob Sprachmodelle, die ausschließlich mit historischem Wissen trainiert wurden, bahnbrechende Entdeckungen eigenständig reproduzieren können.
Der Nobelpreis für Chemie geht an Henri Kagan und Kenso Soai für die Erkenntnis, was molekulare Spiegelbilder ungleich macht. Schauen Sie sich die Bekanntgabe hier noch einmal an.
Der Mythos vom genialen Einzelkämpfer prägt bis heute das Bild von Wissenschaft. Der Nobelpreis befeuert das Klischee – und schadet damit der Forschung, kommentiert Manon Bischoff.
Der Nobelpreis stellt einzelne Forschende auf ein Podest. Das ist ungerecht. Doch nur so bekommt die Wissenschaft die Bühne, die sie verdient, kommentiert Thomas Siebel.