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19.10.2026 | H 13/2026 | „Zertifikat: Qualität in der STI/HIV-Beratung im ÖGD“ Modul 3: STI/HIV-Beratung für Fortgeschrittene

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) können die sexuelle Gesundheit und sexuelle Beziehungen beeinträchtigen und sich damit negativ auf das gesamte physische, psychische und soziale Wohlergehen auswirken. Angesichts der anhaltenden globalen Prävalenz von HIV und der teils zunehmenden Infektionszahlen für weitere sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ist die frühzeitige Prävention und Aufklärung von entscheidender Bedeutung. Daher kommt der Förderung der sexuellen Gesundheit und der Prävention von Infektionen mit STI eine wichtige Rolle zu. Präventionsstrategien sollen das Bewusstsein für HIV und STIs bei unterschiedlichen Zielgruppen schärfen und auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt sein. Eine wichtige Säule der HIV-Prävention ist die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP), die sich seit ihrer EU-Zulassung im Jahr 2016 zu einer etablierten und zuverlässigen Therapie zur Vermeidung einer HIV-Infektion entwickelt hat. Für Menschen, die eine belastbare Krankenversicherung in Deutschland haben, werden seit September 2019 die Kosten des Medikaments und teilweise der begleitenden Untersuchungen durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Doch wie sieht es für Menschen aus, die in Deutschland keinen Zugang in das Regelgesundheitssystem haben? Die Fortbildung baut auf den grundlegenden Kenntnissen zur STI-Beratung im ÖGD auf und vermittelt vertiefende und weiterführende Inhalte zum Thema sexuelle Gesundheit, insbesondere zur Prävention sexuell übertragbarer Infektionen. Eine weitere wichtige Präventionsstrategie in der HIV- und STI-Beratung ist die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) und Hepatitis B (HBV). Die HPV-Impfung reduziert das Risiko von HPV-bedingten Krebserkrankungen, während die HBV-Impfung eine effektive Prävention vor einer chronischen Leberinfektion bietet. Im ÖGD kann durch gezielte Impfberatung und -durchführung eine umfassende Prävention erreicht werden, die nicht nur die individuelle Gesundheit stärkt, sondern auch dazu beiträgt, die Ausbreitung dieser Infektionen in der Bevölkerung zu verringern. In der Fortbildung werden die aktuellen Impfempfehlungen sowie die Bedeutung der HPV- und HBV-Impfung im Kontext der HIV- und STI-Prävention vermittelt, um Fachkräfte im ÖGD für diese wichtigen Präventionsmaßnahmen zu sensibilisieren. Lernziele Modul 3: Präventionsstrategien Die TN:innen kennen das Prinzip und die aktuelle Leitlinie zur PrEP. Die TN:innen können die Empfehlungen zur PrEP leitlinien-konform und zielgruppen-spezifisch erläutern. Die TN:innen wissen, welche Erreger mit Relevanz zur sexuellen Gesundheit impräventabel sind. Die TN:innen kennen die aktuellen Imfpempfehlungen zu HPV. Die TN:innen kennen zielgruppen-spezifische Bedarfe der sexuellen Gesundheit. Die TN:innen können die Infektionsrisiken zu Syphilis und Gonoröh zielgruppen-spezifisch erläutern. Die TN:innen kennen die spezifischen Bedarfe zur gesundheitlichen Beratung von Personen in der Sexarbeit (§ 10 ProstSchG)

Letzte Änderung: 06.10.2026

03.11.2026 | H 31/2026 | Präsenzfortbildung: Entnahme von Trinkwasserproben für die Durchführung von Untersuchungen TrinkwV (Auffrischungs-/Wiederholungskurs)

Die fachgerechte Probenahme bildet die Grundlage für verlässliche und aussagekräftige Untersuchungsergebnisse im Bereich der Trinkwasserüberwachung. Fehler bei der Planung, Durchführung oder Dokumentation können zu verfälschten Ergebnissen, fehlerhaften Bewertungen und ungeeigneten oder unnötigen Maßnahmen führen. Der Auffrischungs- und Wiederholungskurs richtet sich an Personen, die bereits einen Basislehrgang zur Trinkwasserprobenahme absolviert haben und ihre Kenntnisse aktualisieren, festigen und vertiefen möchten. Im Mittelpunkt stehen die Wiederholung der wesentlichen Grundlagen, aktuelle rechtliche und fachliche Anforderungen sowie typische Fehlerquellen aus der Probenahmepraxis. Berücksichtigt werden insbesondere die Anforderungen der Trinkwasserverordnung, der zuständigen Behörden und der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Praktische Übungen, Fallbeispiele und der Erfahrungsaustausch unterstützen die sichere Anwendung der vermittelten Inhalte im beruflichen Alltag.

Letzte Änderung: 26.08.2026

06.10.2026 | H 21/2026 | Präsenzfortbildung: Netzwerkarbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Fokus Multiresistente Erreger-Netzwerke

Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommunen hat eine zentrale Bedeutung u. a. für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Bekämpfung der Verbreitung von Multiresistenten Erregern (MRE). Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine Einführung in die Grundlagen und die Bedeutung der Netzwerkarbeit im Bereich des Infektionsschutzes. Anschließend werden relevante Prozesse, wie das Gewinnen und die Einbindung von Netzwerkpartner:innen, sowie die Steuerung von (MRE-)Netzwerken thematisiert. Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator:innen in Netzwerken, speziell auch in MRE-Netzwerken.

Letzte Änderung: 09.09.2026

14.10.2026 | H 29(1)/2026 | TBC - Grundlagen der Anamnese und Begegnung mit den Betroffenen

Jede Patientenakte hat eine eigene Historie zu erzählen und die Krankheiten verlaufen unterschiedlich und stellen die Betroffenen vor einer Herausforderung. Der Umgang mit Patienten sollte immer der Grundsatz des Bio-Psycho- Soziales Konzept im Hintergrund haben und sämtliche Faktoren der Diversität und Vielfalt mitberücksichtigen. Die Veranstaltung sollte einen Austausch über die aktuelle TBC-Lage in Deutschland und Europa wiedergeben und sich mit den typischen Konformitäten der Erkrankungen wie etwa Update- der Diagnostik Nebenwirkungen der Therapie Isolation und Stigmatisierung Psychische und soziale Belastungen der Betroffen

Letzte Änderung: 07.10.2026

30.09.2026 | H 11(5)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: "Hilfe es krabbelt" – Umgang mit Läusen, Skabies und Co.

Ob Kopfläuse, Krätzmilben oder andere Ektoparasiten – der ÖGD wird regelmäßig mit Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen konfrontiert. Diese Fortbildung vermittelt aktuelles Wissen zur Diagnostik, Meldepflicht, Behandlung, Prävention und Kommunikation mit betroffenen Einrichtungen und Eltern.

Letzte Änderung: 24.09.2026

16.09.2026 | H 14/2026 | Präsenzfortbildung: Hafentage 2026 - Aufgaben des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) im Infektions- und Gesundheitsschutz im Hafen und auf Schiffen

Die Veranstaltung greift die verschiedenen Themen des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) auf. Ziel der Veranstaltung ist es, die Aufgaben des Infektions- und Gesundheitsschutzes im Hafen und auf Schiffen kennenzulernen bzw. neue Erkenntnisse zu erhalten. Die Veranstaltung findet an 3 Tagen in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops statt, in denen die Teilnehmenden ihr Wissen intensivieren und Praxiserfahrungen teilen. Die gemeinsame Zeit vor Ort beinhaltet auch Zeit für Austausch und Vernetzung.

Letzte Änderung: 11.09.2026

02.09.2026 | H 11(4)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: TBC bei Kindern aus Sicht des ÖGD

Tuberkulose im Kindesalter stellt besondere Anforderungen an Diagnostik, Kontaktpersonenmanagement und Prävention. Die Fortbildung bietet praxisrelevantes Wissen für den ÖGD im Umgang mit pädiatrischen TBC-Fällen, inklusive rechtlicher Grundlagen und Schutzmaßnahmen.

Letzte Änderung: 28.08.2026

12.11.2026 | H 16/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 3

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 09.09.2026

24.09.2026 | H 15/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 2

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 15.09.2026
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