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Heute — 06. Oktober 2026Veranstaltungen der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen sortiert nach Aktualität

03.12.2026 | L 28/2026 | Aktuelles zu Muscheln und Krustentieren

Diese praxisorientierte Fortbildung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung, insbesondere Lebensmittelkontrolleur:innen und Tierärzt:innen. Die Veranstaltung bietet eine umfassende Einführung in aktuelle Aspekte der Überwachung und Kontrolle von Muscheln und Krustentieren. Im Fokus stehen die Besonderheiten bei Austern, Miesmuscheln, Tintenfischen, Hummer und Co. Besondere Schwerpunkte der Zweitägigen Veranstaltung liegen auf den gesetzlichen Grundlagen für Meeresfrüchte und Krebstiere als Lebensmittel, sowie Probleme mit Mikroorganismen, Parasiten, Mikroplastik und Schadstoffen. Die Besichtigung des Seefischmarktes bietet dabei eine praxisnahe Ergänzung und ermöglicht Einblicke in Artenbestimmung, Verarbeitung und Hummerhälterung. Abgerundet wird die Fortbildung durch einen Beitrag zum Thema aus Sicht des Fischereiverbandes.

Letzte Änderung: 06.10.2026
Gestern — 05. Oktober 2026Veranstaltungen der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen sortiert nach Aktualität

01.12.2026 | X 27/2026 | Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Biologische Lagen

Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden. Ziel der Veranstaltung ist das Planen und Managen von Maßnahmen im Rahmen von Seuchengeschehen und großen biologischen Lagen. Als freiwilliges Zusatzangebot bieten wir am 03.12. nachmittags eine kostenfreie Exkursion zur Sonderisolierstation der Charité an. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Letzte Änderung: 06.10.2026
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30.11.2026 | Z 13/2026 | Beginners' Days

Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihre Tätigkeit im ÖGD erst vor kurzer Zeit aufgenommen haben, aber auch an Zahnärztinnen und Zahnärzte, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zahnärztlichen Diensten, die an den Kursinhalten interessiert sind. Neben fachlicher Kompetenz ist auch die Kenntnis gesetzlicher Grundlagen ein sehr wichtiger Baustein zahnmedizinischer Tätigkeit im ÖGD. Dieser Kurs vermittelt die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen für die zahnärztliche Untersuchung in Kindertagesstätten und Schulen, die bundeseinheitliche gesetzliche Grundlage der Gruppenprophylaxe und Basiskenntnisse der Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit Praxisbegehungen anhand der jeweiligen gesetzlichen Regelungen der Länder. Neben den gesetzlichen Grundlagen der Kernaufgaben von Zahnärztinnen und Zahnärzten im ÖGD werden auch grundsätzliche Kenntnisse der o. g. Tätigkeiten vermittelt, unter anderem Standards der Befunderhebung und Dokumentation im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Untersuchung. Die Teilnehmenden werden gebeten, (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen.

Letzte Änderung: 02.10.2026

30.11.2026 | G 5/2026 | Der Good Practice-Ansatz zur Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention

Die Teilnehmenden lernen durch Inputs und interaktive Lernphasen die Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit kennen. Sie erhalten einen fachlichen Orientierungsrahmen für die Qualitätsentwicklung von Gesundheitsförderungs- und Präventionsangeboten, die einen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit in der Kommune leisten können. Die im Seminar behandelten Good-Practice-Beispiele ermöglichen einen Einblick in die vielfältige Angebotslandschaft des Handlungsfeldes und eine vertiefte Auseinandersetzung mit zentralen Ansätzen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung (z. B. Setting-Ansatz, Partizipation, integriertes Handeln). Zur praxisnahen Anwendung sind alle Teilnehmenden eingeladen, ein Beispielangebot aus dem Bereich Gesundheitsförderung/Prävention aus ihrer Kommune in Form einer ein- bis zweiseitigen Projektskizze mitzubringen. In einer reflektierenden Arbeitseinheit wenden die Teilnehmenden ihr erlerntes Wissen anhand ihrer Praxisbeispiele an und vertiefen es. Für die Teilnahme an der Veranstaltung sind erste praktische Erfahrungen in der kommunalen Gesundheitsförderung empfehlenswert. Vorerfahrungen im Bereich des Good-Practice-Ansatzes sind nicht erforderlich. Da in dieser digitalen Fortbildung Interaktion und Gruppenarbeiten vorgesehen sind, sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Mikrofon und Ihre Kamera funktionieren.

Letzte Änderung: 02.10.2026

19.10.2026 | S 7(10)/2026 | Starterkit Kinder-und Jugendpsychiatrie im ÖGD-Teil 10: Medizinethische Perspektiven der Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis). In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden. Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen. Der zehnte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit medizinethischen Fragestellungen im Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie: Die Arbeit im Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie ist nicht allein von medizinischen und therapeutischen Entscheidungen geprägt - auch ethische Fragestellungen durchziehen unser tägliches Tun. Häufig unbemerkt wird unser Handeln von moralischen Intuitionen und ethischen Grundannahmen geleitet, die wir für selbstverständlich oder sogar für universell gültig halten. So mag beispielweise unsere Haltung in der Frage nach der Berechtigung von „wohltätigem Zwang“ (Deutscher Ethikrat 2018) beeinflussen, welche Empfehlungen wir im Kontext rechtlicher Unterbringungen nach § 1631b BGB gegenüber Sorgeberechtigten und Familiengerichten abgeben. Die Fortbildung lädt dazu ein, die moralische Basis des eigenen ärztlich/therapeutischen Handelns bewusster wahrzunehmen und kritisch zu hinterfragen. Neben einer Einführung in grundlegende Ideen medizinethischer Methodik wird der Fokus auf konkrete ethische Herausforderungen im kinder- und jugendpsychiatrischen und psychotherapeutischen Setting gelegt.

Letzte Änderung: 01.10.2026

14.10.2026 | K 7(2)/2026 | Kinderschutz im Kurzformat - Dokumentation & rechtliche Aspekte

Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW) werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten. Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: www.kkg-nrw.de * Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Letzte Änderung: 24.09.2026

11.12.2026 | S 34/2026 | Ist das ein Messie-Syndrom oder das „Symptom Wohnung“? Vom Horten und Sammeln bis zur Wohnungsverwahrlosung

Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen. Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer und Mitarbeitende anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering). Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.

Letzte Änderung: 23.09.2026

30.11.2026 | S 33/2026 | Ist das ein Messie-Syndrom oder das „Symptom Wohnung“? Vom Horten und Sammeln bis zur Wohnungsverwahrlosung

Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen. Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer und Mitarbeitende anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering). Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.

Letzte Änderung: 23.09.2026

30.11.2026 | M 35/2026 | Mittagsfortbildung: Leistungsbeurteilung mittels Mini-ICF-APP

Die individuelle Betrachtung einer Person im Rahmen einer Begutachtung oder einer Teilhabeplanung erfordert nach dem bio-psycho-sozialen Modell mehr Dimensionen als in den Diagnoseinstrumenten ICD 10 oder DSM V erfasst werden. Die ICF-basierte Bedarfsermittlung zur Beurteilung von Funktionsfähigkeit, Aktivität und Partizipation in Verbindung mit den Kontextfaktoren gewinnt für die Arbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst an Bedeutung. In dieser Fortbildung wird eine komprimierte Einführung in die Leistungsbeurteilung mittels Mini-ICF-APP gegeben.

Letzte Änderung: 23.09.2026

27.11.2026 | M 28/2026 | Präsenzfortbildung: Grundlagen der Begutachtung Teil II

Die Veranstaltung richtet sich an gutachterlich tätige Ärztinnen und Ärzte in Gesundheitsämtern, die noch neu in der Sachverständigentätigkeit sind. Es werden werden neben den Grundlagen der Begutachtung, der Rolle und des Selbstverständnisses eines Gutachters /einer Gutachterin, die dazugehörigen Rechtsgrundlagen vermittelt. Vom Auftragseingang bis zur Versendung des Gutachtens werden verschiedene Begutachtungsarten vorgestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Erwerb von Kompetenz und Sicherheit in der Vorgangsbearbeitung sowie selbständiger Gutachtenformulierung anhand von Fallbeispielen.

Letzte Änderung: 23.09.2026

19.11.2026 | S 28/2026 | Präsenzfortbildung: Schizophrenien und Psychose - Was ist was?

Das zweitägige Seminar „Schizophrenien und Psychose - Was ist was?“ bietet für Einsteigerinnen und Einsteiger einen praxisbezogenen Überblick über psychotische Störungsbilder und vor allem über die verschiedenen Formen der schizophrenen Störungen. Das Seminar richtet sich vorrangig an nicht ärztliche Berufsgruppen oder fachfremde Ärztinnen und Ärzte. Es handelt sich um ein Einstiegsseminar mit dem Ziel, das breite Spektrum der psychotischen Erkrankungen und deren vielfältige und sehr variable Ausgestaltung kennenzulernen. Symptome wie Wahnerleben, optische oder akustische Halluzinationen, formale Denkstörungen und sozialer Rückzug belasten Menschen, die an Psychose erkrankt sind, oft sehr. Im Seminar werden das Krankheitsbild und damit verbundene Verhaltensweisen der erkrankten Menschen besprochen. Dem Verständnis des Krankheitsbildes dient das biopsychosoziale Modell. Neben Ursachen und Symptomen werden Problemkonstellationen diskutiert. Wir wollen uns mit dem Erleben der Betroffenen anhand von Fallbeispielen auseinandersetzen und auch ihren Fallgeschichten und Erlebnissen Raum geben. Das Ziel ist die Entwicklung eines besseren Verständnisses für die Erkrankung und des damit verbundenen Verhaltens. Dabei ist uns die Darstellung multi- und interprofessioneller Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialpsychiatrischen Dienste und dem weiteren Hilfesystem wichtig. Nutzen: Reflexion der eigenen Haltung tiefergehendes Verstehen der verschiedenen Symptome Vernetzung Inhalt: theoretische Grundlagen zu Psychosen multi- und interdisziplinäre Zusammenarbeit praktische Übungen

Letzte Änderung: 24.09.2026

18.11.2026 | M 31/2026 | Dienstunfallbegutachtung im Beamtenversorgungsrecht

Dieses Grundlagenseminar befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Dienstunfallbegutachtung am Gesundheitsamt und grenzt diese von der Begutachtung in der gesetzlichen Unfallversicherung nach SGB VII ab. Die Bearbeitung der speziellen Aspekte soll anhand von Fallbeispielen und Fragen, die die Teilnehmenden einreichen können, erfolgen. Daher werden die Teilnehmenden gebeten, aus ihrer praktischen Arbeit Fragestellungen bzw. Fallberichte in anonymisierter Form bis zum 30.10.2026 per E-Mail an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann. Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link: https://www.akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann

Letzte Änderung: 22.09.2026

17.11.2026 | H 22(1)/2026 | Newcomer:innen im Infektionsschutz: Ermittlungen und Meldewesen

Das Infektionsschutzgesetz überträgt den Gesundheitsämtern die Aufgaben, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, ermitteln vor allem die Mitarbeitenden des Bereichs Infektionsschutz/Hygiene immer dann, wenn dem Gesundheitsamt Erkrankungs- und Verdachtsfälle gemeldet werden und meldet die Erkenntnisse weiter. Außerdem werden entsprechend notwendige Maßnahmen eingeleitet. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in diesem Bereich neu ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Sie bietet einen Einstieg in das Meldewesen und vermittelt einen Überblick über die Ermittlungs- und Meldetätigkeit. Dabei soll besonders auf Fragen der Teilnehmenden eingegangen und anhand praktischer Übungen das Grundwissen gefestigt werden.

Letzte Änderung: 22.09.2026

18.11.2026 | M 40/2026 | Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Aktueller Schwerpunkt

Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwerbehindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehin-dertenrecht dargestellt und rechtliche Rahmenbedingungen erläutert. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .

Letzte Änderung: 25.09.2026

07.10.2026 | K 7(1)/2026 | Kinderschutz im Kurzformat - Basiswissen Kinderschutz im ÖGD

Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW) werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten. Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: www.kkg-nrw.de * Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Letzte Änderung: 21.09.2026

17.11.2026 | E 10/2026 | Präsenzfortbildung: Statistik Refresher

Hatten Sie während Ihrer Ausbildung Statistikkurse, aber dass Sie selbst etwas gerechnet haben, ist nun schon etwas länger her? So wie Ihnen geht es vielen – und deshalb empfiehlt es sich, die Statistikkenntnisse regelmäßig zu reaktivieren und aufzufrischen. In dieser Fortbildung erhalten Sie eine allgemeine Einführung in die Statistik sowie einen kompakten Überblick über zentrale Kennzahlen und Methoden der deskriptiven und induktiven Statistik. Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt: - Skalenniveaus - Lagemaße - Streuungsmaße (z. B. Varianz, Standardabweichung) - Signifikanzprüfungen und Konfidenzintervalle - Chi-Quadrat-Test - t-Test - Korrelationen Begleitet werden die theoretischen Inputs von praktischen Übungen, sodass Sie nach der Fortbildung mit aufgefrischten Statistikkenntnissen eigene Berechnungen im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung oder anderer datenverarbeitender Aufgaben in Angriff nehmen können. Grundlegende Excel-Kenntnisse sind von Vorteil. Hinweis: Bitte bringen Sie einen Laptop mit, auf dem Microsoft Excel installiert ist.

Letzte Änderung: 17.09.2026

19.10.2026 | H 13/2026 | „Zertifikat: Qualität in der STI/HIV-Beratung im ÖGD“ Modul 3: STI/HIV-Beratung für Fortgeschrittene

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) können die sexuelle Gesundheit und sexuelle Beziehungen beeinträchtigen und sich damit negativ auf das gesamte physische, psychische und soziale Wohlergehen auswirken. Angesichts der anhaltenden globalen Prävalenz von HIV und der teils zunehmenden Infektionszahlen für weitere sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ist die frühzeitige Prävention und Aufklärung von entscheidender Bedeutung. Daher kommt der Förderung der sexuellen Gesundheit und der Prävention von Infektionen mit STI eine wichtige Rolle zu. Präventionsstrategien sollen das Bewusstsein für HIV und STIs bei unterschiedlichen Zielgruppen schärfen und auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt sein. Eine wichtige Säule der HIV-Prävention ist die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP), die sich seit ihrer EU-Zulassung im Jahr 2016 zu einer etablierten und zuverlässigen Therapie zur Vermeidung einer HIV-Infektion entwickelt hat. Für Menschen, die eine belastbare Krankenversicherung in Deutschland haben, werden seit September 2019 die Kosten des Medikaments und teilweise der begleitenden Untersuchungen durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Doch wie sieht es für Menschen aus, die in Deutschland keinen Zugang in das Regelgesundheitssystem haben? Die Fortbildung baut auf den grundlegenden Kenntnissen zur STI-Beratung im ÖGD auf und vermittelt vertiefende und weiterführende Inhalte zum Thema sexuelle Gesundheit, insbesondere zur Prävention sexuell übertragbarer Infektionen. Eine weitere wichtige Präventionsstrategie in der HIV- und STI-Beratung ist die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) und Hepatitis B (HBV). Die HPV-Impfung reduziert das Risiko von HPV-bedingten Krebserkrankungen, während die HBV-Impfung eine effektive Prävention vor einer chronischen Leberinfektion bietet. Im ÖGD kann durch gezielte Impfberatung und -durchführung eine umfassende Prävention erreicht werden, die nicht nur die individuelle Gesundheit stärkt, sondern auch dazu beiträgt, die Ausbreitung dieser Infektionen in der Bevölkerung zu verringern. In der Fortbildung werden die aktuellen Impfempfehlungen sowie die Bedeutung der HPV- und HBV-Impfung im Kontext der HIV- und STI-Prävention vermittelt, um Fachkräfte im ÖGD für diese wichtigen Präventionsmaßnahmen zu sensibilisieren. Lernziele Modul 3: Präventionsstrategien Die TN:innen kennen das Prinzip und die aktuelle Leitlinie zur PrEP. Die TN:innen können die Empfehlungen zur PrEP leitlinien-konform und zielgruppen-spezifisch erläutern. Die TN:innen wissen, welche Erreger mit Relevanz zur sexuellen Gesundheit impräventabel sind. Die TN:innen kennen die aktuellen Imfpempfehlungen zu HPV. Die TN:innen kennen zielgruppen-spezifische Bedarfe der sexuellen Gesundheit. Die TN:innen können die Infektionsrisiken zu Syphilis und Gonoröh zielgruppen-spezifisch erläutern. Die TN:innen kennen die spezifischen Bedarfe zur gesundheitlichen Beratung von Personen in der Sexarbeit (§ 10 ProstSchG)

Letzte Änderung: 06.10.2026

25.11.2026 | L 31/2026 | Aktuelles Lebensmittelrecht

Die sogenannten sieben „Frühstücksrichtlinien“ regeln die Vermarktung und Kennzeichnung von Honig, Fruchtsäften, Konfitüren, Eingedickter Milch und Trockenmilch, Zuckerarten, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen sowie Kaffee- und Zichorienextrakten. Mit der Richtlinie (EU) 2024/1438 wurden vier dieser Richtlinien umfassend überarbeitet, um Verbraucher besser zu informieren, Transparenz zu schaffen und gesündere Kaufentscheidungen zu fördern; ein zentraler Bestandteil der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ im Rahmen des Europäischen Grünen Deals. Die nationale Umsetzung erfolgte mit der „Zweiten Verordnung zur Änderung der Honigver-ordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften“ (25.11.2025), die ab 14. Juni 2026 gilt. Während der erste Veranstaltungstag die rechtlichen Änderungen und Neuerungen im Detail thematisiert, bietet der zweite Veranstaltungstag Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldver-fahren in Bezug auf Verstöße der betreffenden Regelungen zur Umsetzung der Frühstücksricht-linien. Die Veranstaltung vermittelt praxisorientiertes Wissen zur Umsetzung der neuen Vorschriften und beleuchtet deren Auswirkungen auf Produktion, Handel und Lebensmittelüberwachung .

Letzte Änderung: 14.09.2026

27.11.2026 | D 15(2)/2026 | Sprechstunde Community Cybersicherheit (ÖGD)

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Führungskräfte und Fachpersonen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit praxisnahen Kompetenzen im Bereich der Cybersicherheit auszustatten, einen strukturierten Austausch und einen nachhaltigen Wissenstransfer zu diesem Thema zu ermöglichen

Letzte Änderung: 06.10.2026

23.10.2026 | D 15(1)/2026 | Wenn nichts mehr geht: Hackerangriff und IT-Ausfall im Gesundheitsamt (Community Cybersicherheit ÖGD)

Shutdown aller Systeme aufgrund eines Cyberangriffs: Dr. Kristina Böhm hat genau dies im Gesundheitsamt Potsdam am 29. Dezember 2022 erlebt, das sie damals leitete. Sie berichtet über ihre Erfahrungen mit dem mehrwöchigen Ausfall. Ihre Expertise hat Kristina Böhm, die inzwischen das Amt für Gesundheit und Prävention in Dresden führt, in die Produktion des E-Learnings „Der Ausfall“ eingebracht. Ralf Naundorf, IT-Manager der AÖGW, stellt das E-Learning vor, das darüber informiert, was bei einem Cyberangriff zu tun ist – und wie sich Ämter davor wappnen.

Letzte Änderung: 06.10.2026
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