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Received yesterday — 07. Oktober 2026Fachinformationen
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Das Ende des Sonnensystems: Wie lange wird die Sonne noch scheinen?

02. Oktober 2026 um 11:00
Die Sonne, unser lebensspendender Stern, durchläuft im Lauf ihrer Entwicklung dramatische Veränderungen – ein faszinierender Blick in ihre ferne Zukunft.

© ESA & NASA/Solar Orbiter/EUI Team, E. Kraaikamp (ROB) / Solar Orbiter’s widest high-res view of the Sun / CC BY-SA 3.0 IGO

Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung

24. September 2026 um 16:30
Tausende Kranke warten auf ein neues Organ. Um zu mehr Transplantationen zu kommen, wird schon lange über die Widerspruchsregelung diskutiert. Im Parlament wird das nun konkret.

© isayildiz / Getty Images / iStock

Afrika – Ambitionen, Träume & Innovationskraft

23. September 2026 um 08:12
Die Auswirkungen der Klimakrise bekommen Menschen in Afrika besonders heftig zu spüren. Mehr erfahren Sie in der Folge des Podcasts »Mission Energiewende«. 🎙️

© fivepointsix / Getty Images / iStock

Infrastruktur: nachhaltig, gerecht und sicher

In dieser Folge des Podcasts »Forschungsquartett« dreht sich alles um Ideen für Infrastruktur: von antikem Beton über Strompreise bis zum Schutz vor Hardware-Trojanern. 🎙️

© TT / Getty Images / iStock

Kommunale Energiewende – Was geht vor Ort?

16. September 2026 um 08:12
»Wenn es um die Energiewende geht, dann haben sich die Kommunen auf den Weg gemacht«. Wie funktioniert Energiewende eigentlich da, wo sie passiert? 🎙️

© SkyF / Getty Images / iStock

Chinas Klimakurs – Sonne, Wind & Kohlestrom

09. September 2026 um 08:12
In der Folge des Podcasts »Mission Energiewende« geht es darum, was China macht, um das Klima zu schützen, und wo es noch hakt. 🎙️

© Bilanol / Getty Images / iStock

Xenotransplantation: Neun Monate ohne Dialyse dank Schweineniere

04. September 2026 um 10:00
US-Ärzte haben einem 66-jährigen Mann eine Schweineneire transplantiert. Das Organ funktionierte neun Monate lang und befreite ihn in dieser Zeit vollständig von der Dialyse.

© Halfpoint Images / Getty Images / Moment

Jenseits von Lithium: Wie Natrium-Ionen-Batterien die Welt verändern könnten

Natrium-Ionen-Batterien werden inzwischen in großem Maßstab gefertigt. Fachleute sehen in ihnen das Potenzial, die Lithium-Technologie zu ergänzen oder sogar zu ersetzen.

© Zhang Yixi / Getty Images / Visual China Group

Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Arzneimittelwesen stärken

Dieser Policy Brief stellt die Herausforderung und politischen Handlungsempfehlungen für Rahmenbedingungen eines nachhaltigeren Arzneimittelwesens dar. Arzneimittel sind unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung, belasten aber durch Treibhausgasemissionen, Arzneimittelrückstände in Gewässern und Ressourcenverbrauch die Umwelt. Entlang des gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels ergeben sich Ansatzpunkte, beginnend mit der Notwendigkeit einer nationalen Strategie, die Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Versorgungssicherheit verknüpft, sowie die Stärkung europäischer Lieferketten durch Diversifizierung, Transparenz und verbindliche Nachhaltigkeitsindikatoren. Zentrale Hebel sind die Berücksichtigung von Umweltrisikobewertungen in Zulassungsprozessen, die Förderung nachhaltiger Produktion durch Anreize in Rabattverträgen und Ausschreibungen, die Vereinheitlichung der Altarzneimittel-Entsorgung sowie die Aufrüstung von Kläranlagen zur Reduktion von Arzneimittelrückständen. Zudem wird die Bedeutung von transparenten Informationen und Sensibilisierung von Gesundheitsfachkräften und der Öffentlichkeit beschrieben. Ein ganzheitlicher Ansatz, der Prävention und Gesundheitsförderung in den Vordergrund stellt, wird als Schlüssel für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Arzneimittelwesen identifiziert.

Alten- und Pflegeheim in Salt, Girona, von Pinearq + brullet de luna arquitectes

02. Oktober 2024 um 17:35
Infrastrukturen |
Best Practice

Alten- und Pflegeheim in Salt, Girona von Pinearq + brullet de luna arquitectes

In Salt, einem Stadtteil von Girona, entstand zwischen 2005 und 2009 der Martí i Julià Hospital Park. Teil des Gesamtkomplexes ist ein Altenpflegeheim mit angeschlossenem Tageszentrum, welches drei unterschiedliche Stationen mit Platz für insgesamt 126 Patient*innen beinhaltet. Hohe Oberlichter und großzügige Fensterflächen lassen viel Licht ins Innere der klar strukturierten Pavillons.

Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Informationen zum Projekt
Architekt*innen

Pinearq + brullet de luna arquitectes, Barcelona

Typologie

Alten- und Pflegeheim

Bauvorhaben

Neubau

Fertigstellung

2009


Standort

Girona, Spanien

BGF

12.413 m2

Anzahl der Plätze

126 + 50 im Tageszentrum

 

Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes

Das Altenpflegeheim bildete den letzten Bauabschnitt des Gesamtkomplexes Martí i Julià Hospital Park, welcher ebenfalls von Pinearq + brullet de luna arquitectes geplant wurde. Die drei eingeschossigen und durch Innenhöfe unterteilten Pavillons schließen an das schon bestehende Tunnelsystem und die vorhandenen mechanischen und elektrischen Anlagen des Gesamtkomplexes an und sind somit unterirdisch und oberirdisch miteinander verbunden. Jeder Pavillon bildet eine Station. Sie beherbergen eine Geriatrische Station, eine Psychogeriatrische Station und eine Station für Menschen mit Demenz mit jeweils 21 Zimmern. Zusätzlich wurden ein Geriatrisches Tageszentrum und ein Tageszentrum für Menschen mit Demenz integriert. Der Aufbau der einzelnen in Sichtbeton gehaltenen Pavillons folgt immer dem gleichen Prinzip. Die 21 Doppelzimmer sind an der Außenfassade um einen zentralen Kern herum angeordnet, welcher Dienstleistungs- und Betreuungsbereiche, einen Therapieraum, eine Küche und den Pflegestützpunkt beinhaltet. An der Südseite des Pavillons befindet sich der große Aufenthaltsbereich mit diversen Sitzmöglichkeiten und einer sich zur Terrasse hin öffnenden Fensterfront. Die Aufenthaltsbereiche werden durch großzügig angelegte Oberlichter hervorgehoben, durch die sich die lichte Raumhöhe an manchen Stellen im Vergleich zu den Fluren und Patient*innenzimmern fast verdoppelt. Jedes Zimmer für Patient*innen verfügt über ein eigenes Bad, weitere Sanitäranlagen sind im Versorgungskern integriert. Darüber hinaus sind einige Zimmer mit einem Zugang zu einer kleinen, eigenen Terrasse ausgestattet. Zur besseren Orientierung ist jeder Einheit eine andere Farbe zugeordnet, welche sich sowohl im Mobiliar als auch in den Holzoberflächen im Innenraum widerspiegelt. Die Innenhöfe sorgen in Verbindung mit den großen Oberlichtern für eine gute Belichtung aller Räume. Das Tageszentrum bildet das Rückgrat der drei Pavillons. Das Geriatrische Tageszentrum und das Tageszentrum für Menschen mit Demenz teilen sich eine Anmeldung, Arztpraxen, Krankenpflege sowie Rehabilitations- und Lagerräume. Am nördlichen Ende ist zudem eine Station für geriatrische Diagnose und Demenzdiagnose integriert, bestehend aus einem Warteraum, einem Besprechungsraum und fünf Sprechzimmern. Weitere Therapiemöglichkeiten befinden sich im Untergeschoss. Tiefe Einschnitte in den Boden auf der östlichen Seite des Gebäudes versorgen auch diese Bereiche mit Tageslicht.

Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Quelle: PINEARQ Architects + brullet de luna arquitectes
Warum handelt es sich um ein Best-Practice-Beispiel?

Jeder Pavillon verfügt neben den gemeinsamen und großzügig dimensionierten Bewegungsflächen über eine eigene, dezentrale Erschließung, sodass Begegnungen unterschiedlicher Personengruppen wenn nötig, auf ein Minimum reduziert werden können. Jeder Pavillon verfügt zudem über eigene und teilweise überdachte Außenflächen, sodass eine Erschließung über den Außenraum stattfinden kann und diese Außenräume auch als Aufenthaltsbereiche genutzt werden können. Durch die Aufteilung der drei Stationen in eigenständige Pavillons ist im Bedarfsfall eine Kohortierung der einzelnen Personengruppen sowie der Pavillons in eigenständige Einheiten möglich. Dezentrale Sanitäranlagen ermöglichen zudem kurze Laufwege. Die Struktur der Stationen ist einfach gestaltet und übersichtlich. Eine gute Orientierung wird darüber hinaus über farbliche Markierungen der Wände und des Mobiliars gewährleistet.

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