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Gestern — 20. August 2026Fachinformationen

Regeneration: Wann kehrt das Leben in einen gerodeten Regenwald zurück?

Was auf den ersten Blick wie ein intakter Regenwald wirkt, kann täuschen. Doch im Chocó-Wald in Ecuador zeigt sich: Ein abgeholzter Regenwald erholt sich schneller als gedacht.

© Scott Trageser

Wie retten wir Deutschlands letzte Graslandschaften, Christian Schwäge

Christian Schwägerl erzählt im Podcast von seiner Radtour zu Wiesen, Weiden, Trockenrasen – und den Menschen, die sie schützen. 🎙️

© pidjoe / Getty Images / iStock

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Pflanzenwilderei: Die krummen Geschäfte mit dem bedrohten Kaktus

Jede geraubte Copiapoa-Kaktee hinterlässt eine ökologische Lücke. Doch die Nachfrage ist hoch. Stachelige Schmuggelware im Millionenwert führte nun zu einem wegweisenden Urteil.

© Chris Stenger / Buiten-beeld / Minden Pictures / picture alliance

Bäume brauchen Räume

Mit fantasievollen Illustrationen schildert Hanna Harms die Entstehung der Wälder und den negativen Einfluss des Menschen. Und sie skizziert den Wald von morgen. Eine Rezension

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Haie sind keine Monster

Haie gibt es seit 400 Millionen Jahren, sie haben bis zu 3000 Zähne, ein Film prägte unser Bild von ihnen. Daniel C. Abel porträtiert diese faszinierenden Lebewesen. Eine Rezension

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Eine blühende Revolution

David George Haskell erkundet die Evolutionsgeschichte der Blumen und ihre Bedeutung für uns Menschen. Ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Blütenpflanzen. Eine Rezension

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Gefiederte Wunderwesen

Unsere Vogelwelt ist bedroht. Auch deswegen, weil wir nicht richtig hinsehen. Das lehren uns Jackie Morris und Robert Macfarlane in ihrem wunderbaren Buch. Eine Rezension

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Wie sehr schaden Kondensstreifen dem Klima?

Diese Folge des Podcasts »Mission Energiewende« widmet sich der Frage, welche Auswirkungen Kondensstreifen auf das Klima haben. 🎙️

© yellowpaul / Getty Images / iStock

Verschollene Arten: Westafrikas letzter großer Regenwald gibt Geheimnis preis

Der Tai-Nationalpark in der Elfenbeinküste gehört zu den letzten Regenwäldern der Region. Fachleute beobachteten dort nun einen Vogel, der bislang kaum dokumentiert wurde.

© Stephanie Bartlett / Ghana Cuckooshrike

Entscheidungshilfe Raumlufthygiene

11. August 2025 um 13:53
Entscheidungshilfe Raumlufthygiene

Entscheidungshilfe Raumlufthygiene v2

Vertiefen Sie Ihr Wissen zum Thema Raumlufthygiene und finden Sie mit unserer interaktiven Entscheidungshilfe heraus, welche Lüftungstechnik die richtige für Ihr Projekt ist.

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Empfehlung

Eine einfache und sofort umsetzbare Maßnahme für Räume mit Fensterlüftung: CO₂-Ampeln unterstützen bedarfsgerechtes Stoß- und Querlüften und helfen dabei, Luftqualität und Infektionsschutz im Alltag besser zu steuern.

Empfehlung

Fensterlüftung im Gesundheitswesen: In Arztpraxen und Krankenhäusern braucht Fensterlüftung klare Abläufe. Kurze Lüftungsintervalle zwischen Nutzungen, gezielte Luftführung und besondere hygienische Anforderungen stehen hier im Vordergrund.

Empfehlung

Organisatorische Maßnahmen bei fehlender Lüftung: Wenn keine oder nur unzureichende Lüftung vorhanden ist, können organisatorische Maßnahmen kurzfristig entlasten, etwa durch geringere Belegung, kürzere Aufenthaltszeiten und angepasste Nutzungsabläufe.

Empfehlung

Mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt auch bei hoher Nutzung für verlässliche Luftqualität und verbindet CO₂-geführte Regelung, angepasste Volumenströme und Energieeffizienz in einem System.

Empfehlung

Hybridlüftung: Hybridlüftung kombiniert Fensteröffnung und technische Anlage. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel beider Systeme, damit Luftqualität verbessert und Fehlbetrieb vermieden wird.

Empfehlung

Wenn die Ausgangssituation unklar ist, bietet eine CO₂-Messung über ein bis zwei Wochen einen guten Einstieg. So lässt sich die Luftqualität bewerten und der weitere Handlungsbedarf besser ableiten.

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Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

23. Juni 2025 um 12:46
Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

Energieeffizienter Infektionsschutz für Innenräume

Wie lassen sich Infektionsschutzmaßnahmen in Innenräumen wirksam gestalten – ohne den Energieverbrauch unnötig zu erhöhen? Im Forschungsprojekt „MinInfekt“ wurden praxistaugliche Handlungsempfehlungen entwickelt, die zeigen, wie eine gute Raumluftqualität erhalten und zugleich Energie effizient eingesetzt werden kann. Die Ergebnisse bieten eine fundierte Grundlage für eine integrierte Planung und Nutzung von Räumen, in denen Gesundheitsschutz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

Abbildung 1: Energieeffizienter Infektionsschutz soll sichergestellt werden.

Energieeffizienter Infektionsschutz: Wie geht das zusammen?

Viele Maßnahmen zur Infektionsprävention in Gebäuden verursachen zusätzlichen Energiebedarf – etwa durch den Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen, Luftreinigern oder durch häufiges Lüften im Winter. Gerade in energetisch sanierten oder modernen, luftdichten Gebäuden wird das bewusste Lüften zur Herausforderung. Ziel des Forschungsprojekts „MinInfekt“ war es daher, technische Strategien zu entwickeln und zu bewerten, die sowohl eine Reduktion des Infektionsrisikos durch Aerosole als auch einen effizienten Energieeinsatz ermöglichen. Dies ist besonders relevant für Einrichtungen mit hoher Personendichte und sensiblem Nutzungskontext, etwa Schulen, Pflegeeinrichtungen oder medizinische Versorgungszentren.

 

Bewertungsansatz: Welche Kriterien zählen?

Zur systematischen Bewertung der Maßnahmen wurden verschiedene Lüftungssysteme – natürlich, mechanisch und hybrid – unter realitätsnahen Bedingungen betrachtet. Bewertet wurden insbesondere:

  • CO₂-Konzentration
  • Expositionszeit gegenüber potenziell infektiösen Partikeln
  • lufthygienische Wirksamkeit (Verdünnung, Abtransport)

Die Simulationen und Messungen orientierten sich an praxisnahen Raumszenarien und verdeutlichen, wie stark das Infektionsrisiko mit den eingesetzten Lüftungsstrategien variiert. Ein zentrales Ziel war es, Handlungsempfehlungen für typische Raumtypen und Nutzungsszenarien (z. B. Unterrichtsraum, Wartebereich, Pflegeeinrichtung) abzuleiten, die sich sowohl technisch als auch organisatorisch umsetzen lassen.

 

 

Abbildung 2: Das Optimum zwischen Energieeinsatz und Infektionsschutz muss gefunden werden.

Empfehlungen im Überblick

Das Ergebnis ist eine strukturierte Sammlung konkreter Empfehlungen:

  • Generelle Empfehlungen: z. B. CO₂-Konzentration möglichst unter 1000 ppm halten; bei erhöhtem Infektionsgeschehen < 800 ppm
  • Außenluftzufuhr: möglichst gleichmäßig und aufenthaltsnah einbringen
  • Lüftungswirksamkeit: Vermeidung von Kurzschlüssen, Berücksichtigung der Aufenthaltszone
  • Energetische Aspekte: Einsatz effizienter Wärmerückgewinnung, Bedarfslüftung statt Dauerbetrieb
  • Monitoring: Einsatz von CO₂-Sensoren zur Steuerung und Erfolgskontrolle

Diese Empfehlungen richten sich an Verantwortliche für Planung, Betrieb und Ausstattung von Innenräumen in unterschiedlichen Nutzungskontexten.

 

Fazit und Ausblick

Die Studie zeigt: Infektionsschutz und Energieeffizienz müssen kein Widerspruch sein. Entscheidend ist eine differenzierte Planung, die Lufthygiene, Nutzerverhalten und energetische Zielwerte gemeinsam denkt. Durch eine Kombination aus technischer Ausstattung, angepasstem Nutzerverhalten und kontinuierlicher Überprüfung der Luftqualität lassen sich belastbare Konzepte entwickeln, die auch bei zukünftigen Herausforderungen tragfähig sind. Die Studie zeigt: Infektionsschutz und Energieeffizienz müssen kein Widerspruch sein. Entscheidend ist eine differenzierte Planung, die Lufthygiene, Nutzerverhalten und energetische Zielwerte gemeinsam denkt. Durch eine Kombination aus technischer Ausstattung, angepasstem Nutzerverhalten und kontinuierlicher Überprüfung der Luftqualität lassen sich belastbare Konzepte entwickeln, die auch bei zukünftigen Herausforderungen tragfähig sind.

Die Ergebnisse können als Grundlage für weitere Projekte, Richtlinien oder Planungsprozesse genutzt werden – insbesondere mit Blick auf aktuelle Fragestellungen wie Empfehlungen zum Krankenhausbau, zu Büro- und Verwaltungsgebäuden oder zur Kohortierung.

Weitere Infos und Download der ausführlichen Empfehlungen:
Energieeffizienter Infektionsschutz – Handlungsempfehlungen aus MinInfekt

Abbildung 3: Kurzschlussströmung

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Warum betrifft der bauliche Gesundheitsschutz alle Infrastrukturen?

16. Oktober 2024 um 18:49
Warum betrifft der bauliche Gesundheitsschutz alle Infrastrukturen?

Warum betrifft der bauliche Gesundheitsschutz alle Infrastrukturen?

Der bauliche Gesundheitsschutz betrifft zunächst die gebaute Umgebung unterschiedlicher Infrastrukturen mit ihren Materialien, Ausstattungsgegenständen und technischen Anlagen sowie deren Einfluss auf das Infektionsrisiko. Innerhalb der gebauten Umgebung stellen jedoch Menschen als infizierte Wirte die primäre Infektionsquelle dar. Gebäude sind Orte für Zusammenkünfte unterschiedlicher Personen(-gruppen) und bedingen somit das Infektionsrisiko. Daher betrifft der bauliche Gesundheitsschutz alle gebauten Versammlungsorte.

Infektionsgeschehen in einer Vielzahl unterschiedlicher Infrastrukturen

Je nach Nutzung, Struktur und Prozess haben Gebäude als Infrastrukturen eine unterschiedlich große Auswirkung auf das lokale Infektionsgeschehen. Gemeinsam haben jedoch alle Infrastrukturen, dass sie ein Ort für Zusammenkünfte von Menschen sind. Für das Gemeinwohl unserer Gesellschaft ist es daher wichtig, Infektionen im Normalbetrieb und Schließungen von Infrastrukturen im Fall eines hohen Infektionsgeschehens wie einer Pandemie vorzubeugen, indem der Infektionsschutz in der Bauplanung beachtet wird.

 

Abbildung 1 verdeutlicht, dass die Infektionen mit SARS-CoV-2 im Jahr 2020 in sehr unterschiedlichen Infrastrukturen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfanden. Im gemeinsamen Forschungsprojekt SAVE der TU Braunschweig, TU Berlin und Charité Universitätsmedizin Berlin wurden Alten- und Pflegeheime, Arztpraxen, Kindertagesstätten und Schulen als kritische Infrastrukturen identifiziert und effektive Strategien zur Kontrolle und zum Umgang mit Ausbreitungswegen von Erregern in diesen Infrastrukturen erarbeitet. Die Infrastrukturen wurden als kritisch identifiziert, da sie Räume für unterschiedliche vulnerable Gruppen bieten und wichtig für die Aufrechterhaltung des alltäglichen Lebens und die soziale Entwicklung sind.
Arztpraxen sollten auch im pandemischen Fall geöffnet bleiben, um die ambulante Gesundheitsversorgung der Gesellschaft dauerhaft zu gewährleisten, und damit sie im Bedarfsfall genutzt werden können, um Impfkampagnen zu unterstützen.
Bildungseinrichtungen sollten während einer Pandemie weiterhin geöffnet sein, da sie für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft von großer Bedeutung sind und gleichzeitig Eltern sowie Erziehungsberechtigten die Möglichkeit bieten, ihre beruflichen Aktivitäten weiter auszuüben. Zusätzlich sind Alten- und Pflegeheime das Zuhause und der Lebensmittelpunkt einer vulnerablen Personengruppe unserer Gesellschaft, deren Schutz hohe Priorität hat.

Viele lüftungstechnische Empfehlungen und bauliche Entwurfsprinzipien des baulichen Gesundheitsschutzes sind generell auf alle Gebäude übertragbar. Neben den im Forschungsprojekt SAVE betrachteten Infrastrukturen gibt es jedoch weitere Infrastrukturen, die durch infrastrukturspezifische Prozesse und die Nutzung durch spezifische vulnerable Personengruppen besondere Maßnahmen erfordern. Krankenhäuser, Produktionsstätten, Supermärkte, Büros, Verkehrs- oder Verwaltungsbauten sind hierbei von großer Bedeutung. Auch deren betriebliche Aufrechterhaltung sollte während einer Pandemie gewährleistet sein, um Versorgungsengpässen vorzubeugen. Pandemische Situationen können zu erheblichen Engpässen in der Versorgung der Gesellschaft führen, wenn Infrastrukturen nicht mehr weiter genutzt werden können.

Zum gesundheitlichen Schutz und Wohlbefinden aller Menschen innerhalb gebauter Umgebungen sollte daher neben dem Brandschutz und Arbeitsschutz immer der bauliche Gesundheitsschutz in der Planung bedacht werden. Eine Beschreibung zur Umsetzung ist im Bereich Warum & Wie zu finden.

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Der Mehrwert des baulichen Gesundheitsschutzes
Die Gestaltung unserer gebauten Umgebung hat durch die Bauteilfügung, die Materialwahl, die Grundrissstruktur, die Ausstattungsobjekte und die technische Gebäudeausstattung einen unmittelbaren Einfluss auf die Tätigkeiten und Prozesse im Gebäudeinneren und schlussendlich das Wohlbefinden der Nutzenden. Die Architektur vereint somit wortwörtlich eine Vielzahl gesundheitsschützender Maßnahmen unter einem Dach und beeinflusst die Zusammenkunft von potentiellem Wirt und Erregern.
Mehrere Personen schauen sich architektonische Pläne an.
Forschung
Wie wird zum baulichen Gesundheitsschutz geforscht?
Ein breites Spektrum möglicher Forschungsmethoden qualitativer, quantitativer, experimenteller und simulativer Art werden für die interdisziplinäre Forschungsarbeit genutzt, um der Komplexität des baulichen Gesundheitsschutzes gerecht zu werden. Die Methoden des baulichen Gesundheitsschutzes werden im Folgenden beschrieben.
Zwei Personen schauen auf ein Klemmbrett während die eine Person darauf schreibt.
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Die 10 Essentials des baulichen Gesundheitsschutzes
Die 10 wesentlichen Punkte, die man beim baulichen Gesundheitsschutz beachten sollte.

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