Sekundärdatenanalysen mit Patientenquittungen – Erfahrungen aus zwei Innovationsfondsprojekten
Gesundheitswesen
DOI: 10.1055/a-2715-0986
Sekundärdatenanalysen mit Abrechnungs- bzw. Routinedaten der Kranken- und
Pflegekassen sind zentraler Bestandteil von Versorgungsforschung, nicht zuletzt
im Rahmen von Projekten des Innovationsfonds des G-BA. Ein Zugriff auf die für
die Evaluation notwendigen Routinedaten der Krankenkassen ist nicht immer
systematisch möglich. An der Intervention teilnehmende Proband:innen von
Krankenkassen, die nicht am Projekt beteiligt sind, können dadurch nicht in die
Evaluation einbezogen werden. Die Erhebung und Analyse von Patientenquittungen
stellt eine Alternative zur systematischen Routinedaten-Lieferung beteiligter
Krankenkassen dar. Die Heterogenität der Patientenquittungen, die vorwiegend
papierbasierte Übermittelung und die individuelle Digitalisierung stellen
Herausforderungen im Umgang mit Patientenquittungen dar.
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