Normale Ansicht

Ältere BeiträgeHaupt-Feeds

Auszeichnung für herausragende Projekte im Wasserbau

10. Juli 2026 um 13:26

Der Bundesvorstand des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) hat auf seiner Frühjahrssitzung 2026 beschlossen, künftig den Deutschen Wasserbaupreis zu vergeben. Mit der Auszeichnung sollen herausragende Leistungen des wasserwirtschaftlichen Ingenieurwesens gewürdigt werden, die Nachhaltigkeit, Funktionalität und technische Innovation im Wasserbau und in der Wasserwirtschaft vereinen. Gleichzeitig soll der Preis verdeutlichen, dass eine leistungsfähige wasserbauliche und wasserwirtschaftliche Infrastruktur ein unverzichtbarer Bestandteil der staatlichen Daseinsvorsorge ist.

Ingenieurleistungen sichtbar machen

Der Deutsche Wasserbaupreis ist undotiert. Er soll den gesellschaftlichen Wert von Ingenieurleistungen in den Bereichen Wasserwirtschaft, Wasserbau sowie Küsten- und Hochwasserschutz hervorheben und deren Bedeutung für Umwelt- und Klimaschutz stärker in den Fokus rücken. Künftig wird der Preis alle zwei Jahre vom BWK ausgelobt und im Rahmen der feierlichen Eröffnung des BWK-Bundeskongresses verliehen.

Teilnahme und Bewertung

Vorgeschlagen werden können Anlagen und Objekte der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur sowie des Hochwasser- und Küstenschutzes. Zugelassen sind Projekte aus den Bereichen Neubau, Instandsetzung, Sanierung, Erweiterung oder Ertüchtigung. Nach einer formalen Prüfung bewertet eine Jury die eingereichten Wettbewerbsunterlagen. Sie setzt sich aus den Mitgliedern des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimawandel des BWK zusammen.

Bewerbungsberechtigt sind Planungsbüros, Bauunternehmen sowie Eigentümer oder Betreiber der Anlagen und Objekte. Bewerbungen von planenden Büros und ausführenden Unternehmen sind jedoch nur gemeinsam mit dem jeweiligen Eigentümer oder Betreiber zulässig.

Der Deutsche Wasserbaupreis wird erstmalig im Jahr 2027 vergeben. Er wird einer wasserwirtschaftlichen Anlage oder einem Objekt wasserwirtschaftlicher Infrastruktur verliehen und dem Eigentümer, Betreiber oder Unterhaltungspflichtigen übergeben. Teilnahmeberechtigt sind nur Anlagen oder Objekte, deren VOB-Abnahme zum Zeitpunkt des Endes der Bewerbungsfrist nicht länger als fünf Jahre zurück liegt. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2027.

Weitere Informationen

Quelle: BWK-Presse

The post Auszeichnung für herausragende Projekte im Wasserbau appeared first on gwf-wasser.de.

Aqua Urbanica 2026 in Kaiserslautern

10. Juli 2026 um 07:16

 

Vom 21. bis 23. September 2026 findet in Kaiserslautern die 15. Ausgabe der Aqua Urbanica statt. Die Fachtagung steht unter dem Motto „verstehen, was ist“ und wird von der RPTU Kaiserslautern-Landau, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, in Kooperation mit der DWA veranstaltet.

Messdaten als Grundlage für neue Modellansätze

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie reale Messdaten künftig stärker für die Bemessung und Modellierung von Systemen der Stadtentwässerung genutzt werden können. Während bislang häufig theoretische Modelle oder Laborversuche die Grundlage bilden, ermöglichen Fortschritte in der Mess- und Datentechnik inzwischen eine kontinuierliche Erfassung von Abfluss- und Stofftransporten in realen Systemen. Die gewonnenen Daten bestätigen teilweise bestehende Modellansätze, machen aber ebenso deutlich, dass etablierte Prozessmodelle überprüft oder neu gedacht werden müssen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Modellierung naturnaher Systeme der Regenwasserbewirtschaftung. Dabei gewinnen Prozesse wie die Wasseraufnahme und Verdunstung durch Pflanzen zunehmend an Bedeutung und sollen künftig stärker in stadthydrologischen Modellen berücksichtigt werden. Unter dem Leitthema „beobachten & modellieren, was ist“ widmet sich die Veranstaltung unter anderem den Themen Mischwasserüberläufe, Mikroverunreinigungen, Behandlung von Regenabflüssen, Monitoring von Entwässerungssystemen, blau-grüne Infrastrukturen, Wasserextreme sowie allgemeinen Fragestellungen der Wasserinfrastruktur.

Die Aqua Urbanica wird jährlich von sechs siedlungswasserwirtschaftlichen Schwesterinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam mit den Fachverbänden DWA, ÖWAV und VSA ausgerichtet. Sie versteht sich als Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Planung, Behörden, Betriebspraxis und Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Zur Anmeldung


Quelle: RPTU Rheinland-Pfälzische Technische Universität

 

The post Aqua Urbanica 2026 in Kaiserslautern appeared first on gwf-wasser.de.

Jubiläum für den Feuchtgebietsschutz

09. Juli 2026 um 07:12

Moore speichern enorme Mengen Kohlenstoff, Feuchtgebiete schützen vor Hochwasser, sichern Wasser in Trockenzeiten und bieten unzähligen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Dass diese Ökosysteme zu den wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise gehören, war die zentrale Botschaft der Festveranstaltung „50 Jahre Ramsar Konvention in Deutschland“. Dazu kamen am 29. Juni rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Naturschutz sowie Städten und Gemeinden im Inselhotel in Konstanz zusammen. Das Ramsar-Abkommen ist das einzige völkerrechtlich verbindliche Umweltabkommen weltweit, das sich dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten widmet.

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUKN) sowie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) von der Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) organisierte Tagung zog Bilanz über fünf Jahrzehnte Ramsar-Arbeit in Deutschland und richtete zugleich den Blick auf künftige Herausforderungen.

Feuchtgebietsschutz als gemeinsame Aufgabe

Durch das Programm führte Moderator Christoph Tiemann. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN, eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede zur zentralen Rolle intakter Feuchtgebiete für den globalen Klimaschutz.

Sie betonte, dass der Erhalt dieser Ökosysteme im Sinne der Ramsar-Leitlinien eine vordringliche internationale Verantwortung ist: „Angesichts der derzeitigen Hitzewelle und Trockenheit wird überdeutlich, wie wichtig Moore, Auen oder andere Feuchtgebiete für uns sind: Sie halten Wasser in der Landschaft, schützen also gegen Wasserknappheit und sie wirken abkühlend. Neben dieser für uns alle spürbaren Funktion sind sie noch viel mehr: sie sind wichtiger Lebensraum für diverse Tier- und Pflanzenarten, machen uns widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels und helfen gegen den Verlust biologischer Vielfalt. Sie sind wahre Alleskönner, auf die wir nicht verzichten können, und die wir deshalb schützen und stärken müssen“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.

Daran anschließend rückte Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, gesunde Ökosysteme auf regionaler Ebene in den Mittelpunkt.

„Feuchtgebiete spielen in vielerlei Hinsicht eine bedeutende Rolle. Sie bieten Schutz und Raum für zahlreiche heimische Tiere und Pflanzen, binden wirksam Kohlenstoff, dienen als natürliche Wasserspeicher und helfen, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Der Schutz von Feuchtgebieten, ihre nachhaltige Nutzung und Wiederherstellung ist daher in unser aller höchstem Interesse. Die Ramsar Konvention bietet hierfür einen stabilen internationalen Rahmen und ist von großer Bedeutung für Erhalt dieser einzigartigen Naturräume“, so Thekla Walker.

Der Konstanzer Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn begrüßte die Gäste in der Konzilsstadt und stellte unter dem Leitmotiv „global denken, lokal handeln“ kommunale Ansätze vor. Er hob hervor, wie wichtig es ist, Naturschutz, Naherholung, Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung im Sinne des „Wise Use“-Prinzips, also der nachhaltigen Nutzung, der Ramsar Konvention miteinander in Einklang zu bringen. Zugleich würdigte er die Arbeit lokaler Naturschutzorganisationen.

Exkursion ins Ramsar-Gebiet Mindelsee 2 Quelle: GNF

Internationale Perspektiven und praktische Beispiele

Einen globalen Überblick über die Chancen weltweiter Abkommen auf lokaler Ebene gab Dr. Musonda Mumba, Generalsekretärin der internationalen Feuchtgebiets-Konvention. Sie zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Akteure vor Ort und appellierte daran, eine starke Brücke zur nächsten Generation zu schlagen, um der Jugend einen intakten Planeten zu hinterlassen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte Dr. Mumba eine offizielle Ramsar-Urkunde sowie die Ramsar-Flagge an das BMUKN, vertreten durch Rita Schwarzelühr-Sutter.

Wie die Instrumente der Konvention konkret angewendet werden, zeigten mehrere Praxisberichte. Dr. Kim Grützmacher, Leiterin des Fachgebiets Internationaler Naturschutz beim Bundesamt für Naturschutz (BfN), gab Einblicke in die bundesweite Umsetzung des Ramsar-Regelwerks. Dr. Raphael Rehm von der ARGE Schwäbisches Donaumoos e.V. präsentierte das Schwäbische Donaumoos als Modellregion für Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Susanne Pimentel vom Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört stellte die grenzüberschreitende Ramsar-Zusammenarbeit am Oberrhein vor und machte damit die internationale Dimension direkt vor der Haustür sichtbar.

Innovative Ansätze für den urbanen Feuchtgebietsschutz präsentierten Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer des Global Nature Fund, Marion Klose, Leiterin des Amts für Stadtplanung und Umwelt der Stadt Konstanz, sowie Dr. Mathias Scholz vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ. Im Mittelpunkt standen Zukunftsmodelle für eine nachhaltige städtische Entwicklung, darunter die Auszeichnung „Wetland City“ der Ramsar Konvention, sowie die Herausforderungen eines nachhaltigen städtischen Wassermanagements am Beispiel von Konstanz und der Renaturierung im Leipziger Auwald. Die Botschaft war eindeutig: Moderne Stadtentwicklung und wirksamer Naturschutz schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich.

Nationale und internationale Expertinnen und Experten, darunter Ann Christin Kornelsen, Gründerin der Mission to Marsh gGmbH, Elena Kmetova-Biro, Projektkoordinatorin LIFE WILDisland, der Ramsar-Jugendvertreter für Deutschland Moritz Röhlke sowie Dr. Mumba, diskutierten über die gesellschaftliche Wahrnehmung von Mooren und Feuchtgebieten. Weitere Themen waren internationale Kooperationen im Rahmen der Konvention, die Beteiligung junger Menschen sowie politische und praktische Herausforderungen beim Schutz und bei der Wiederherstellung von Feuchtgebieten. Die Diskussion zeigte auch Perspektiven für Deutschland auf und verdeutlichte, welche Chancen eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft bietet.

Zum Abschluss des Vormittages fand Rita Schwarzelühr-Sutter eindringliche Worte, die die Zukunftsrelevanz der Feuchtgebietsarbeit unterstrichen.

Exkursion ins Ramsar-Gebiet Wollmatinger Ried 2 . Quelle: Global Nature Fund

Ramsar-Gebiete als Orte gelebten Naturschutzes

Nach dem intensiven Vormittagsprogramm und einer Pause wechselten die Teilnehmenden bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad direkt in die Feuchtgebiete. Auf drei Exkursionsrouten erlebten sie Naturschutz im Feuchtgebiet internationaler Bedeutung „Bodensee: Wollmatinger Ried – Gierenmoos und Mindelsee“ aus nächster Nähe.

Die Führungen durch das Wollmatinger Ried, das größte und älteste Naturschutzgebiet am deutschen Bodenseeufer und Herzstück des dortigen Ramsar-Areals, wurden vom NABU-Bodenseezentrum geleitet. Der BUND Baden-Württemberg führte die Gruppe um den Mindelsee und zeigte, wie der Erhalt naturnaher Wälder und Niedermoore zur regionalen Biodiversität beiträgt und zugleich internationale Schutzstandards erfüllt. Die Exkursionen machten deutlich: Ramsar-Gebiete sind keine statischen Denkmäler, sondern vitale Zukunftsorte des globalen Klimaschutzes.

Die Jubiläumsveranstaltung veranschaulichte, dass Feuchtgebiete 50 Jahre nach dem Beitritt Deutschlands zur Ramsar-Konvention wichtiger denn je sind. Das gemeinschaftliche Engagement und die vielfältigen Beiträge machten den Tag zu einer Veranstaltung voller Begegnungen und starker Impulse für den bundesweiten Feuchtgebietsschutz.

 

 


Quelle: Global Nature Fund

The post Jubiläum für den Feuchtgebietsschutz appeared first on gwf-wasser.de.

ECOMONDO 2026 wird immer globaler

18. Juni 2026 um 07:15

Vom 3. bis 6. November 2026 findet auf dem Messegelände in Rimini die 29. Ausgabe der Ecomondo statt, der internationalen Veranstaltung der Italian Exhibition Group (IEG) zur Green, Blue und Circular Economy.

Vor dem Hintergrund der europäischen Politik zur ökologischen Transformation bringt die Ecomondo Industrie, Institutionen, Forschung und politische Entscheidungsträger zusammen, um sich über industrielle und ökologische Entwicklungen auszutauschen. Die Veranstaltung dient Unternehmen als Plattform für Geschäftskontakte und neue Kooperationen und unterstützt Start-ups, Scale-ups und KMU aus dem Bereich der Kreislaufwirtschaft bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle.

Internationale Dimension: Die Plattform für Nachhaltigkeit wächst

Für die Ausgabe 2026 stärkt Ecomondo ihr internationales Profil mit dem Ziel, mehr Einkäufer, Delegationen und Verbände aus allen Kontinenten einzubeziehen – in Zusammenarbeit mit dem MAECI – Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit sowie der ICE – Agentur für die Außenwirtschaftsförderung und Internationalisierung italienischer Unternehmen.

Durch die Organisation einer mehrstufigen Roadshow – Spanien, Marokko, Deutschland, Ungarn, Kanada – beabsichtigt die Veranstaltung, institutionelle und wirtschaftliche Beziehungen zu festigen und ihr internationales Netzwerk auszubauen. Dazu gehören bereits Ecomondo Mexico, eine Veranstaltung für den lateinamerikanischen Markt und Plattform für italienische Umwelttechnologien, Ecomondo China, das sich in diesem Jahr zu einem Forum in Shanghai weiterentwickelt hat und am 11. und 12. Juni stattfindet, sowie die Green Med Expo & Symposium (27.–29. Mai) in Neapel.

Darüber hinaus wird das Konferenzprogramm der Ecomondo, das von ihrem internationalen technisch-wissenschaftlichen Komitee kuratiert wird, durch die Einbindung neuer europäischer und internationaler institutioneller Partner, der Europäischen Kommission, von Agenturen und wichtigen Stakeholdern des Kontinents wie OECD und FAO erweitert. Geplant sind Gipfeltreffen, Konferenzen und Tagungen in englischer Sprache. Besonderes Augenmerk gilt den wichtigsten europäischen Regulierungsdossiers mit Vertiefungen zu Circular Economy Act, Bioeconomy Strategy, Biotech Act II, Pact for the Mediterranean, RESourceEU Action Plan und Critical Raw Materials Act sowie zu den neuen Bestimmungen zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR).

Weitere zentrale Themen der Ecomondo 2026 werden – im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit und der Stärkung von Partnerschaften mit dem Mittelmeerraum und Afrika – gesunde und zirkuläre Städte, künstliche Intelligenz und neue digitale Technologien zur Unterstützung der ökologischen Transformation sowie Bioökonomie und Bioenergie sein. Diese beiden Wertschöpfungsketten gelten als wichtige Bausteine für den Übergang zu emissionsarmen und kreislauforientierten Produktionssystemen.

An den ersten beiden Veranstaltungstagen kehren außerdem die Generalsstaaten der Green Economy zurück, organisiert von der Fondazione per lo Sviluppo Sostenibile in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit (MASE) und gefördert vom Nationalen Rat der Green Economy. Eine zweite Plenarsitzung wird vollständig in englischer Sprache stattfinden.

Die zunehmende Präsenz spezialisierter Communities mit dem gemeinsamen Ziel, die ökologische Transformation voranzubringen, unterstreicht die branchenübergreifende Ausrichtung der Veranstaltung.

Neues Layout mit einer ganzen Halle für die Textilwertschöpfungskette

Zu den wichtigsten Neuerungen der 29. Ausgabe der Ecomondo gehört der neue Ausstellungsbereich für den Textilsektor, dem eine gesamte Halle gewidmet wird. Der Bereich soll als internationaler Treffpunkt für die gesamte Wertschöpfungskette dienen – vor dem Hintergrund neuer europäischer Vorschriften zur Nachhaltigkeit des Sektors.

Auch der Bereich „Waste as Resource“ wird erweitert, während der Bereich „Water Cycle & Blue Economy“ mit seinen Bezirken „Blue Economy“ und „Trenchless District“ neu organisiert wird. Dabei stehen die Rückgewinnung und Wiederverwendung von Abwasser, trenchless Technologien (No-Dig) sowie Lösungen für Pumpen, Ventile und Kontrollsysteme zur Überwachung von Netzen und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelpunkt.

Bestätigt werden zudem die weiteren Bereiche – Sites & Soil Restoration, Earth Observation and Environmental Monitoring, Bio-energy & Agriculture und Circular & Regenerative Bio-Economy –, die Bezirke Circular&Healthy City und Paper District sowie der Innovation District, der Start-ups, Innovation und nachhaltigen Kompetenzen gewidmet ist.

Weitere Informationen

Quelle: Ecomondo/SmartItaly/Italian Exhibition Group

The post ECOMONDO 2026 wird immer globaler appeared first on gwf-wasser.de.

Blütenpracht in Szene gesetzt: Hochdruckpumpe schafft Bühne beim Kirschblütenfest

17. Juni 2026 um 08:35

Die Veranstaltung fand im Mai auf Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg im Rahmen des 58. Kirschblütenfestes am Parksee in Planten un Blomen statt. Sie verband die Live-Kalligrafie der japanischen Meisterin Koho Kurihara mit einer Licht-, Klang- und Wasserprojektion des Künstlerduos cc2.Die Projektion erfolgte auf eine künstlich erzeugte Wasserwand, die mithilfe einer leistungsstarken Tsurumi-Pumpe erzeugt wurde. Ein Prellschild verteilte das Wasser bis in eine Höhe von acht Metern und formte daraus eine dünne, gleichmäßige Wasserfläche. Ein 20.000 ANSI-Lumen starker Laserprojektor der rebeam GmbH übertrug die Bildinhalte als Rückprojektion auf die Wasserwand. Die Ansteuerung erfolgte über eine Richtfunkstrecke, um eine flexible und zuverlässige Signalübertragung zu gewährleisten. Ergänzt wurde die audiovisuelle Inszenierung durch die Übertragung der Atem- und Körperbewegungen von Koho Kurihara mittels Mikrofontechnik. So wurden die Entstehung der Kalligrafie und die körperliche Präsenz der Künstlerin nicht nur sichtbar, sondern auch akustisch erfahrbar.

Pumpe sorgt für Wasserzauber

Eindrucksvolle Wasserbühne für das Kirschblütenfest. (Quelle: cc2)

„Bei Veranstaltungen dieser Art kommt es auf absolute Betriebssicherheit an. Die Zuschauer sahen die Kunst, wir sorgten dafür, dass die Wassertechnik als zentrales Element zuverlässig funktionierte“, sagte Sven Klauss vom Tsurumi-Vertrieb in Düsseldorf.

Zum Einsatz kam eine Hochdruckpumpe der Baureihe LH-W, die normalerweise für anspruchsvolle Entwässerungsaufgaben auf Baustellen oder im Bergbau verwendet wird. Die Baureihe verfügt über ein zweistufiges Laufradsystem und erreicht Förderhöhen von bis zu 216 Metern. Für die Wasserleinwand ist eine definierte Wassermenge erforderlich, die mit konstantem Druck kontinuierlich bereitgestellt werden muss. Bereits geringe Schwankungen können die Qualität der Projektionsfläche beeinträchtigen. Mit einer Motorleistung von 11 kW, einem 3-Zoll-Druckanschluss und einer robusten Bauweise erfüllte die eingesetzte LH311W diese Anforderungen. Die Pumpe ist für den Dauerbetrieb unter anspruchsvollen Bedingungen ausgelegt. Verschleißfeste Komponenten, eine doppelte Gleitringdichtung sowie weitere Schutzsysteme gewährleisten ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Als japanischer Hersteller sieht Tsurumi sein Engagement zugleich als Beitrag zum kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Japan.

„Es freut uns besonders, dass unsere Technik dazu beitragen konnte, eine künstlerische Brücke zwischen Tradition und moderner Medienkunst zu schlagen“, so Klauss.

Die Resonanz auf die Veranstaltung fiel positiv aus. Nach Angaben der Veranstalter verfolgten rund 5.000 Besucher die Aufführung, womit ein neuer Besucherrekord erreicht worden sei.


Quelle: Tsurumi (Europe) GmbH

The post Blütenpracht in Szene gesetzt: Hochdruckpumpe schafft Bühne beim Kirschblütenfest appeared first on gwf-wasser.de.

Praxisnah am Geschehen – 29. Anwenderforum Kleinwasserkraft

16. Juni 2026 um 07:22

Von 30. September bis 1. Oktober 2026 findet das Anwenderforum Kleinwasserkraft bereits zum 29. Mal statt. Die Veranstaltung bietet den neuesten Entwicklungen und Ideen der Branche eine Bühne und schafft Raum für fachlichen Austausch und vertiefende Diskussionen. Mit praxisnahen Einblicken und Anwendungserfahrungen setzt das Forum dort an, wo Innovationen entstehen – in diesem Jahr in Brixen, Südtirol.

Treffpunkt der Kleinwasserkraft-Branche

Die Veranstaltung hat sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Branche etabliert. Fachleute aus Planung, Betrieb und Industrie kommen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Lösungen für die Zukunft der Kleinwasserkraft zu arbeiten. Ein abwechslungsreiches Programm mit anwendungsnahen Beiträgen und innovativen Ansätzen, sowie einem Networking Event und zwei Exkursionszielen bietet vielfältige Einblicke in die Praxis.

Das Anwenderforum Kleinwasserkraft lebt von seiner engagierten Community. Betreiber, Planer und Hersteller kommen zusammen, um sich über technische Entwicklungen, Praxiserfahrungen und Strategien auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Branche zu diskutieren. Der offene Dialog und die enge Vernetzung schaffen die Grundlage, um Innovationen voranzubringen und die Zukunft der Kleinwasserkraft zusammen als Community zu gestalten. Eine inspirierende Plattform, die die Kleinwasserkraft-Community stärkt, vernetzt und weiterentwickelt mit einem ausgewogenen Mix aus fundiertem Fachinput, hohem Praxisbezug und intensivem Networking zwischen Anwendung und Industrie.

Wie auch der Tagungsbeirat betont, ist genau dieser gemeinschaftliche Ansatz entscheidend: „Wasserkraft ist wichtig und gehört auch weiterhin intensiv in die Gesellschaft kommuniziert. Wir müssen nach vorne blicken und brauchen stetig weiterentwickelte Strategien, um Wasserkraftwerke intelligent mit Umwelt- und Ressourcenschutz, sowie ökologischer Verträglichkeit zu verbinden und somit für gesellschaftliche Akzeptanz zu sorgen bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit.“

Praxiswissen für Planung und Betrieb

Auch 2026 setzt das Anwenderforum Kleinwasserkraft konsequent auf praxisorientierte Inhalte und Themen, die für Anwender von Nutzen sind. Von Zukunftsthemen und Ideen über fundierte Wissensvermittlung bis hin zu konkreten Erfahrungen und Umsetzungstipps aus dem Anlagenbau und -betrieb in den Sitzungen:

  • Ökologische Durchgängigkeit: Anforderungen, Bau und Monitoring
  • Aktuelle Entwicklungen in der Maschinentechnik
  • Bau und Modernisierung von Anlagen
  • Mehr Flexibilität dank Speicheroptionen?
  • Aquathermie und Wasserkraft – Möglichkeiten und Chancen

Mit dem Impulsvortrag: Von Echtzeitdaten zu Marktentscheidungen: Digitale Intelligenz im Energiesystem von Klemens Klotzner, E.E.M.M. SA, Grevenmacher, wird aufgezeigt, wie digitale Technologien und Echtzeitdaten die Entscheidungsprozesse zunehmend prägen und neue Perspektiven für den Betrieb eröffnen.

Die Sitzung „Ökologische Durchgängigkeit“ bietet einen Überblick über aktuelle technische, methodische und ökologische Fragestellungen rund um Fischaufstiegsanlagen wie z.B. beim Einsatz von Standardbauteilen oder wie Videotechnik zur Bewertung der Wirksamkeit von Fischaufstiegsanlagen eingesetzt werden kann – mit konkreten Anwendungsbeispielen und Betrachtung methodischer Grenzen und Entwicklungsperspektiven. Auch wird aus planerischer Sicht gezeigt, welche ökohydraulischen Herausforderungen es zwischen regulatorischen Anforderungen und der tatsächlichen Umsetzung geben kann und welche Lösungen sich bieten.

Von Repowering bis Speichertechnologien

Bau und Modernisierung von Anlagen widmet sich der Planung und Umsetzung beim Bau oder Umbau, sowie der technischen und wirtschaftlichen Optimierung von Anlagen, die insbesondere Effizienzsteigerung und nachhaltigen Betrieb adressieren. Ein weiteres Highlight ist das Repowering einer Anlage der Stadtwerke Zwiesel, vorgestellt von Christoph Pfeffer, Ingenieurbüro Pfeffer, das beispielhaft zeigt, wie bestehende Wasserkraftwerke von moderneren und leistungsstärkeren Komponenten profitieren können.

Ebenso im Fokus die Chancen und Herausforderungen von Speicherlösungen im Zusammenspiel mit Wasserkraft: Vergleich verschiedener Speichertechnologien aus Sicht eines Energieversorgers, sowie innovative Ansätze zur Kombination von Wasserkraft mit Batteriespeichern zur optimalen Flexibilitätsvermarktung. Praktische Erfahrungen aus Projekten zeigen technische Varianten und wirtschaftliche Potenziale auf. Darüber hinaus wird die Kopplung mit grüner Wasserstoffproduktion, sowie die Kombinationsmöglichkeit von Wasserkraft und Aquathermie als zukunftsweisende Optionen aufgezeigt.

Austausch, Exkursionen und Nachwuchsförderung

Seit über 25 Jahren bietet das Forum reichlich Raum für persönliche Begegnungen, fachlichen Austausch, Diskussion und eigene Ideen. Die stimmungsvolle Abendveranstaltung, in Kooperation mit den Stadtwerken Brixen mit Getränken und regionalen Spezialitäten und die spannenden Besichtigungsziele zum Trinkwasserkraftwerk Nockbach Gruberwiesen und zur Kraftwerkskette Schlandraunbach runden das Forum ab.

In der begleitenden Ausstellung kommen Teilnehmende mit den ausstellenden Firmen ins Gespräch und erfahren mehr über deren Produkte, Dienstleistungen und aktuelle Projekte. Der Tisch der Verbände bietet wieder die Möglichkeit mit Verbandsvertreter*innen in Kontakt zu kommen und sich über deren Arbeit und Vorteile einer Mitgliedschaft zu informieren. Auch wieder dabei: Das Studierenden-Sponsoring, um den Nachwuchs zu fördern. Studierende können sich über ein Formular auf der Website für ein Freiticket bewerben.

Das Anwenderforum schafft Raum für den Austausch über die Rolle der Kleinwasserkraft im Energiesystem von morgen. Die enge Gemeinschaft schafft eine Plattform geprägt von Vertrauen, Offenheit und einem gemeinsamen Verständnis für die Herausforderungen und Chancen der Branche.

Die Veranstaltung bietet vergünstigte Betreibertickets für Kraftwerksbetreiber bis 500 kW gesamtinstallierter Leistung und Rabatte für Verbandsmitglieder. Programm und Anmeldung unter https://www.kleinwasserkraft-anwenderforum.de/


Quelle: Conexio PSE

The post Praxisnah am Geschehen – 29. Anwenderforum Kleinwasserkraft appeared first on gwf-wasser.de.

Kommunalheldin 2026 gesucht

03. Juni 2026 um 10:41

Mit dem Preis „Die Kommunalheldin“ werden Frauen ausgezeichnet, die mit Mut, Kreativität und Engagement die Kommunalwirtschaft prägen. Ziel der Auszeichnung ist es, Frauen sichtbar zu machen, die Verantwortung übernehmen, Veränderungen anstoßen und ihre Organisationen sowie Kommunen nachhaltig weiterentwickeln.

Engagement mit nachhaltiger Wirkung

Dabei stehen nicht einzelne Projekte im Mittelpunkt, sondern die Menschen dahinter. Gewürdigt werden Frauen, die über viele Jahre hinweg Wirkung entfalten – sei es in den Bereichen Energiewende, Digitalisierung, Transformation, Innovation oder Bürgerbeteiligung. Gesucht werden Persönlichkeiten, die die kommunale Welt aktiv mitgestalten und mit ihrem Einsatz etwas bewegen.

Teilnahmeberechtigt sind Frauen aus kommunalen Unternehmen mit mindestens 50 Prozent kommunaler Beteiligung sowie aus kommunalen Verwaltungen und Eigenbetrieben. Nicht teilnahmeberechtigt sind Frauen aus privatwirtschaftlichen Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen ohne oder mit nur geringfügiger kommunaler Trägerschaft.

Bewerbungen können vom 13. April bis zum 15. Juni 2026 (23:59 Uhr) eingereicht werden. Die Verleihung des Preises findet am Abend des 3. September 2026 in Lübeck statt.

The post Kommunalheldin 2026 gesucht appeared first on gwf-wasser.de.

GeoTHERM 2027 startet Call for Papers zum 20-jährigen Jubiläum

27. Mai 2026 um 07:55

Mit rund 8.600 Fachbesuchern und 302 ausstellenden Unternehmen aus aller Welt hat die GeoTHERM Expo & Congress 2026 ihre Rolle als weltweit führende Fachmesse mit Kongress für Geothermie erneut bestätigt. Auch 2027 bietet die Veranstaltung wieder eine zentrale Plattform für Innovationen, fachlichen Austausch und Vernetzung innerhalb der Branche. Zudem feiert die GeoTHERM, die am 25. und 26. Februar 2027 in Offenburg stattfindet, ihr 20-jähriges Bestehen.

Call for Papers eröffnet

Begleitend zur Fachmesse widmet sich der wissenschaftliche Kongress der GeoTHERM 2027 aktuellen Entwicklungen in der Tiefen und Oberflächennahen Geothermie. Ab sofort können Beiträge zu diesen Themenfeldern sowie zum Fokusthema der kommenden Veranstaltung eingereicht werden.

Der wissenschaftliche Kongress deckt die gesamte Bandbreite der Geothermie ab und richtet sich an Fachleute aus Forschung, Entwicklung und Praxis.

Tiefe Geothermie

Gesucht werden Beiträge rund um die Nutzung tiefer geothermischer Ressourcen. Im Fokus stehen technische, wissenschaftliche, wirtschaftliche und regulatorische Fragestellungen entlang der gesamten Projektkette – von Exploration und Erschließung über Speicherung bis hin zu Betrieb und Wärmenutzung.

Eingereicht werden können Beiträge zu aktuellen Entwicklungen, Anwendungen und Praxiserfahrungen im Bereich der oberflächennahen Geothermie. Willkommen sind Themen aus Planung, Technik, Betrieb, Innovation und Monitoring ebenso wie Praxisbeispiele aus Gebäuden, Quartieren und kommunalen Versorgungskonzepten.

Fokusthema 2027: Sektorenkopplung und Synergien mit Öl, Gas und Bergbau

Ein besonderer Schwerpunkt der GeoTHERM 2027 liegt auf der Sektorenkopplung sowie auf Schnittstellen zwischen Geothermie und den Bereichen Öl & Gas, Bergbau und Untergrundnutzung.

Für den GeoTHERM Congress werden hierzu Beiträge zu Technologien, Infrastruktur, Know-how-Transfer und Transformationsstrategien gesucht, die bestehende Kompetenzen und Ressourcen dieser Industrien für geothermische Anwendungen nutzbar machen.

Eingereicht werden können unter anderem Praxisbeispiele, Forschungsarbeiten, innovative Konzepte sowie Erfahrungsberichte aus nationalen und internationalen Projekten. Auch interdisziplinäre Ansätze und Forschungsergebnisse aus angrenzenden Bereichen der Geothermie sind ausdrücklich erwünscht.

Die Einreichung erfolgt online über die GeoTHERM-Journal-Plattform. Vorgeschlagen werden können Vorträge oder wissenschaftliche Poster in deutscher oder englischer Sprache. Voraussetzung ist ein erweiterter Abstract mit maximal drei DIN-A4-Seiten, inklusive Titel, Vortragenden, Vortragssprache und Zuordnung zum jeweiligen Themenbereich.

Beiträge zum Congress der GeoTHERM können bis zum 31. August 2026 übermittelt werden. Die Auswahl der Einreichungen erfolgt durch den wissenschaftlichen Beirat im Double-Blind-Verfahren.
Reine Produkt- oder Unternehmenspräsentationen ohne fachlich-wissenschaftlichen Mehrwert können leider nicht berücksichtigt werden.

Mehr Informationen


Quelle: GeoTHERM

The post GeoTHERM 2027 startet Call for Papers zum 20-jährigen Jubiläum appeared first on gwf-wasser.de.

23. Würzburger Kunststoffrohr-Tagung

29. April 2026 um 07:43

Die Kunststoffrohr-Industrie hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts dynamisch entwickelt und ist heute in nahezu allen Anwendungsbereichen etabliert. Hohe Qualitätsstandards, leistungsfähige Werkstoffe und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis tragen zur breiten Akzeptanz bei.

Praxisnahe Themen und breite Perspektiven

An diese Entwicklung knüpft die Würzburger Kunststoffrohr-Tagung an: Das Programm greift aktuelle Fragestellungen auf und deckt ein breites Spektrum praxisrelevanter Themen ab – ganz im Sinne des Mottos „Die Welt der Kunststoffrohre“. Die Tagung findet am 16. und 17. Juni 2026 in der SKZ Modellfabrik in Würzburg statt: Am ersten Tag von 9:30 bis 17:00 Uhr mit anschließender Abendveranstaltung, am zweiten Tag von 8:30 bis 12:10 Uhr.

Anerkennung und Austausch

Die Inhalte sind so konzipiert, dass bei Teilnahme am Gesamtprogramm eine Verlängerung gemäß DVGW GW 331 möglich ist (bei gültigem Prüfausweis). Gleichzeitig bietet die Tagung Raum für fachlichen Austausch und persönliche Begegnungen vor Ort.

Zur Anmeldung

The post 23. Würzburger Kunststoffrohr-Tagung appeared first on gwf-wasser.de.

Dresdner Abwassertagung 2026 setzt Impulse

28. April 2026 um 15:55

Die Dresdner Abwassertagung (DAT) hat sich auch 2026 eindrucksvoll als eines der wichtigsten Branchentreffen der deutschen Wasser- und Abwasserwirtschaft bestätigt. Mit einem neuen Teilnehmerrekord, hochaktuellen fachpolitischen Debatten und einem vielfältigen Begleitprogramm setzte die Tagung in Dresden deutliche Akzente für die kommenden Jahre.

Rund 925 Fach- und Führungskräfte aus Kommunen, Ministerien, Forschungseinrichtungen, Ingenieurbüros sowie der Industrie kamen am 21. und 22. April im Internationalen Congress Center Dresden zusammen. Bereits zum Auftakt standen zwei zentrale Themen der Branche in den beiden Praxisforen im Mittelpunkt – die Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) mit besonderem Fokus auf neuen Grenzwerten bei der Nährstoffelimination sowie Sicherheit und Resilienz in der Wasserwirtschaft, was angesichts von zunehmenden Bedrohungen im digitalen wie physischen Raum immer mehr Bedeutung gewinnt und mit dem KRITIS-Dachgesetz und NIS2-Umsetzungsgesetz bereits gesetzlich adressiert wurde.

KARL und vierte Reinigungsstufe im Fokus

Besonders die Umsetzung von KARL war ein zentrales Schwerpunktthema der Fachtagung. Hierbei war insbesondere die vierte Reinigungsstufe Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen. Hierbei ging es um die Frage nach Priorisierungen beim Ausbau, um Auftragsstaus zu vermeiden, um die Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung, um Bürokratieabbau durch standardisierte Genehmigungsverfahren bei der begrenzten Technologieauswahl und vieles mehr.

All dies sei „Aufgabe der Politik, geeignete Lösungen zu finden. Dies kann aber nur gemeinsam mit den Betreibern sowie den Anlagen- und Komponentenherstellern gelingen. Zudem braucht es eine konstruktive Beteiligung der Verursacherindustrien.“, so Gunda Röstel (Vizepräsidentin Wasser/Abwasser BDEW, kaufm. Geschäftsführerin Stadtentwässerung Dresden GmbH).

Praxis, Exkursion und Fachausstellung

Praxisnah zeigte sich die DAT auch abseits der Vortragsräume. Große Resonanz fand die Exkursion zur Stadtentwässerung Dresden, bei der unter anderem das Potenzial der Klärschlammbehandlung und der Energiegewinnung vorgestellt wurde. Die markanten Faultürme an der Autobahn A4 stehen dabei sinnbildlich für moderne, ressourcenschonende Abwasserbehandlung.

Ein fester Bestandteil der Dresdner Abwassertagung ist zudem die begleitende Fachausstellung. Über 100 Unternehmen präsentierten ihre Produkte und Lösungen – von innovativer Verfahrenstechnik bis zu digitalen Anwendungen. Die Eröffnung der Ausstellung setzte auch 2026 bewusst auf einen ungewöhnlichen Akzent: Ein Showauftritt des Fußballjongleurs Sebastian Landauer verband Unterhaltung mit dem Gedanken an Präzision, Technik und Training.

Blick in die Zukunft der Wasserwirtschaft

Den inhaltlichen Abschluss der Tagung bildete ein Blick über den technischen Tellerrand hinaus. Zukunftsforscher und Autor Erik Händeler stellte in seinem Abschlussvortrag den Menschen in den Mittelpunkt technologischer Entwicklung und machte deutlich, dass nachhaltiger Fortschritt nicht allein durch Technik, sondern durch Zusammenarbeit, Wissen und Vertrauen entsteht.

Die Veranstalter zeigten sich hochzufrieden mit Verlauf und Resonanz der Tagung. Die steigenden Teilnehmerzahlen und die positive Rückmeldung der Aussteller unterstreichen die Bedeutung der DAT als zentrale Dialogplattform der Branche – nicht nur für den fachlichen Austausch, sondern auch für die kontinuierliche Zusammenarbeit im Alltag.

Die nächste Dresdner Abwassertagung ist bereits terminiert: Sie findet am 20. und 21. April 2027 erneut in Dresden statt.

The post Dresdner Abwassertagung 2026 setzt Impulse appeared first on gwf-wasser.de.

Laufend Spenden sammeln: #Run4Water 2025

28. April 2026 um 15:00

Gemeinsam mit lokalen Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika schafft die Organisation an Schulen und in ländlichen Gemeinden einen sicheren Zugang zu sauberem Wasser. Sie bauen Zisternen, bohren Brunnen, fassen Quellen und nutzen solarbetriebene Pumpen, um sauberes Wasser dorthin zu leiten, wo es gebraucht wird.

So zum Beispiel in Uganda. Dort hat fast die Hälfte der Menschen keinen Zugang zu Leitungswasser. Wasser verschlingt ein Viertel des täglichen Einkommens – dabei lebt rund drei Viertel der Bevölkerung von weniger als drei Euro am Tag. Ein 20-Liter-Kanister Trinkwasser kostet mehr als ein Euro. Über 80 Prozent der Bewohner*innen von Uganda besitzen keine eigenen Sanitäranlagen und zahlen oft für die Benutzung einer Toilette. Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation SUUBI Community Projects setzen Ingenieure Ohne Grenzen zahlreiche Projekte an ländlichen Schulen um: Sie bauen Brunnen und Wasserauffangsysteme, um einen sicheren Zugang zu Wasser zu schaffen. Außerdem errichten sie gemeinsam Sanitäranlagen, welche das Grundwasser vor verunreinigtem Abwasser schützt.

Weitere Infos hier

Machen Sie mit beim #Run4Water! Laufen Sie mit, stellen Sie ein Lauf-Team in Ihrem Unternehmen auf oder spenden Sie für eine der Laufgruppen! 

Anleitung für Läufer*innen und Lauf-Teams

  • Laufen Sie vom 1. bis zum 31. Mai so viele Kilometer wie möglich!
  • Laufen Sie überall, wo Sie wollen – auch im Ausland.
  • Suchen Sie sich Privatpersonen und Unternehmen, die für Sie – bzw. für Ihr Lauf-Team – pro gelaufenen Kilometer spenden. Oder spenden Sie selbst.
  • Dokumentieren Sie selbst Ihre Läufe auf Ihrer präferierten App oder in einer Tabelle. Teilen Sie die Kilometerzahl am Ende des Monats mit Ihren Spender*innen, damit diese es über das Online-Spendenformular (siehe unten) spenden können.
  • Teilen Sie außerdem ihre Erfolge und Selfies vom Laufen über Instagram. Ingenieure ohne Grenzen e.V teilt Beiträge und Stories, die mit #Run4Water und @ingenieure_ohne_grenzen_e.v getaggt sind, in ihrer Insta-Story, um noch mehr Menschen zu ermutigen, mitzumachen.
  • Wenn Sie bei LinkedIn oder Facebook ein Profil besitzen, berichten Sie auch dort von Ihrer Teilnahme und taggen Sie diese Berichte mit #Run4Water.

Bei Fragen gerne an fr@ingenieure-ohne-grenzen.org wenden.

Zur Organisation

Zur Organisation:

Ingenieure ohne Grenzen e.V unterstützen – gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen – Menschen im Globalen Süden dort, wo technische Zusammenarbeit nötig und möglich ist. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen auf dem Aufbau einer Grundversorgung mit Wasser, Strom und Sanitäranlagen sowie dem Auf- und Ausbau von Bildungseinrichtungen.

Außerdem leisten sie im Inland Bildungsarbeit in den Bereichen MINT, Globales Lernen und Integration.


Quelle: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

The post Laufend Spenden sammeln: #Run4Water 2025 appeared first on gwf-wasser.de.

Berlin-Brandenburger Brunnentage 2026: Grundwasser im Fokus

27. April 2026 um 08:31

Im Rahmen der Berlin-Brandenburger Brunnentage werden aktuelle Themen aus dem Bereich Grundwasser und Brunnenbau behandelt. Fachbeiträge aus Praxis und Wissenschaft greifen unterschiedliche Aspekte der Wassergewinnung, Brunnenplanung und -bewirtschaftung auf. Dabei werden sowohl technische als auch fachliche Fragestellungen vorgestellt und diskutiert. Die Beiträge geben Einblicke in konkrete Projekte, Erfahrungen und Entwicklungen aus dem Bereich der Brunnen- und Wasserwirtschaft.

Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft

Die Veranstaltung dient dem fachlichen Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden. Im Mittelpunkt stehen Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen sowie der direkte Dialog über praktische Erfahrungen und Herausforderungen im Arbeitsalltag. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und den Austausch innerhalb der Fachcommunity zu fördern.

Die Berlin-Brandenburger Brunnentage finden am 18. und 19. Mai 2026 im Hotel Müggelseeperle in Berlin statt. Die Anmeldung erfolgt über ein Formular auf der Website des Veranstalters, die Teilnahme ist kostenpflichtig.

Zur Anmeldung

The post Berlin-Brandenburger Brunnentage 2026: Grundwasser im Fokus appeared first on gwf-wasser.de.

MSR-Spezialmesse Bochum: Lösungen für die digitale Prozessindustrie

24. April 2026 um 08:19

Im Zentrum der Messe stehen Lösungen zur Erfassung und Überwachung industrieller Prozesse. Dazu zählen unter anderem Sensorik für Druck, Temperatur, Durchfluss und Füllstand sowie analytische Messtechnik. Ergänzend werden Systeme zur Prozessleittechnik, speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Automatisierungslösungen vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration einzelner Komponenten in übergeordnete Systeme, um Prozesse effizienter zu steuern und zu überwachen. Auch Aspekte wie die Digitalisierung und Vernetzung industrieller Anlagen werden aufgegriffen, insbesondere im Hinblick auf eine kontinuierliche Datenerfassung und -auswertung im laufenden Betrieb.

Anwendungen, Komponenten und Engineering

Neben klassischen Komponenten wie Regelventilen, Antrieben und Frequenzumrichtern werden auch Lösungen für unterschiedliche Industriezweige präsentiert, etwa für die Chemie-, Pharma- oder Wasserbranche. Im Fokus stehen dabei sowohl einzelne Produkte als auch komplette Systemlösungen für spezifische Anforderungen in der Prozessindustrie. Darüber hinaus spielen Softwarelösungen für Planung, Simulation und Monitoring eine wichtige Rolle, etwa zur Optimierung von Anlagen oder zur vorausschauenden Wartung. Fachvorträge geben Einblicke in konkrete Anwendungen, zeigen aktuelle Entwicklungen auf und verdeutlichen, wie sich technische Lösungen unter realen Bedingungen in der Praxis umsetzen lassen.

Die MSR-Spezialmesse findet am 6. Mai 2026 im RuhrCongress Bochum statt und ist von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist für Fachbesucher kostenfrei, eine vorherige Anmeldung beim Veranstalter wird empfohlen.

Zur Anmeldung

The post MSR-Spezialmesse Bochum: Lösungen für die digitale Prozessindustrie appeared first on gwf-wasser.de.

❌
❌