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Heute — 18. April 2026Fachinformationen

Warkus’ Welt: Welche Werte stehen für Europa?

Haben die Ungarn letztes Wochenende auch für europäische Werte gestimmt? Doch was sind Europas Werte? Unser Philosophie-Kolumnist entwirrt ein politisches Wimmelbild.

© Balint Szentgallay / Getty Images / NurPhoto

Die Monde des Dr. Waltemath

In dieser Episode des Podcasts »Sternengeschichten« geht es um den Hamburger Astronomen Dr. Georg Wilhelm Waltemath und seine Idee des zweiten Mondes. 🎙️

© Laszlo Szirtesi / Getty Images / Moment

Health research requires the linking of healthcare-related dataGesundheitsforschung braucht die Verknüpfung versorgungsnaher Daten

Gesundheitswesen
DOI: 10.1055/a-2780-8325

Linking project data and data from routine clinical practice with healthcare-related data is essential for German healthcare research in order to answer complex questions validly and efficiently. Currently, fragmented data sources, heterogeneous legal requirements, and a lack of infrastructure prevent the optimal use and linking of these data. The Network University Medicine (NUM) is therefore developing a dedicated data infrastructure to link primary study data and routine clinical data with external healthcare-related data (e. g., data from statutory and private health insurance companies, data from cancer registries of the federal states, and data from registration offices). The position paper describes the various data worlds, including examples from epidemiological and clinical research that illustrate the added value and challenges of data linkage. In particular, it presents the new structures of the data acceptance and processing center (DAAeD) in the NUM, which is intended to enable quality-assured, data protection-compliant receipt and linkage of data. Standardized application and approval procedures as well as innovative privacy-preserving record linkage procedures are central to this. International experience, including from Scandinavia and the UK, demonstrates the benefits of such infrastructures for research and healthcare. In conclusion, we advocate rapid political and institutional implementation of the recommendations described in order to make health research in Germany competitive in international comparison and to ensure sustainable, patient-centered health care.Die Verknüpfung von Projektdaten und Daten aus der klinischen Routine mit versorgungsnahen Daten ist für die deutsche Versorgungsforschung essentiell, um komplexe Fragestellungen valide und effizient zu beantworten. Aktuell stehen fragmentierte Datenquellen, heterogene rechtliche Vorgaben und fehlende Infrastrukturen einer optimalen Nutzung und Verknüpfung dieser Daten entgegen. Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) entwickelt daher eine darauf ausgerichtete Dateninfrastruktur zur Verknüpfung primärer Studiendaten und klinischer Routinedaten mit externen versorgungsnahen Daten (z. B. Daten der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen, Daten der Landeskrebsregister und Daten der Melderegister). Das Positionspapier beschreibt die verschiedenen Datenwelten einschließlich Beispiele aus epidemiologischer und klinischer Forschung, die die Mehrwerte und Herausforderungen der Datenverknüpfung abbilden. Insbesondere werden die neuen Strukturen der Datenannahme- und -aufbereitungsstelle (DAAeD) im NUM dargestellt, die eine qualitätsgesicherte, datenschutzkonforme Annahme und Verknüpfung von Daten ermöglichen soll. Zentral sind vereinheitlichte Antrags- und Genehmigungsverfahren sowie innovative Privacy-Preserving-Record-Linkage-Verfahren. Internationale Erfahrungen, u. a. aus Skandinavien und UK, belegen den Nutzen solcher Infrastrukturen für Forschung und Versorgung. Es wird für eine rasche politische und institutionelle Umsetzung der beschriebenen Empfehlungen plädiert, um die Gesundheitsforschung in Deutschland im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu machen und eine nachhaltige, patientenzentrierte Gesundheitsversorgung zu sichern.
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Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Article in Thieme eJournals:
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Gestern — 17. April 2026Fachinformationen

GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sorgt für Kritik

17. April 2026 um 17:31
Berlin – Für breit gestreute Kritik sorgt der seit gestern vorliegende Entwurf für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Insbesondere ärztliche Verbände kritisieren das Maßnahmenpaket scharf. So läuft der Hausärztinnen- und Hausärzteverband (HÄV) gegen das Vorhaben Sturm, das Wachstum der Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) durch...[weiter lesen]

Deletions- und Duplikationssyndrom 22q11.2: S3-Leitlinie erschienen

17. April 2026 um 17:16
Köln/Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) hat zusammen mit zahlreichen anderen Fachgesellschaften und Organisationen eine S3-Leitlinie zum Deletion- und Duplikationssyndrom 22q11.2 vorgestellt. Dies ist nach dem Down-Syndrom das häufigste bekannte genetische Syndrom des...[weiter lesen]

Neue S3-Leitlinie zur pertrochantären Oberschenkelfraktur

17. April 2026 um 16:24
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat zusammen mit zahlreichen weiteren Fachgesellschaften und Organisationen eine S3-Leitlinie zu pertrochantären Oberschenkelfrakturen vorgestellt. Sie ist ein Upgrade einer seit 2019 abgelaufenen S2e-Leitlinie zum Thema.  Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen...[weiter lesen]
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