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Heute — 28. Mai 2026Pressemitteilungen

Fähigkeitsmanagement von Bund und Ländern

28. Mai 2026 um 17:36
Extreme Hochwasser und großflächige Vegetationsbrände erhöhen den Druck auf den Bevölkerungsschutz. Um in dynamischen Lagen schnell und effektiv länderübergreifende Hilfe (kurz: lüH) zu leisten, setzen Bund und Länder verstärkt auf Fähigkeitsmanagement (kurz: FäM) – weg von starren Einheiten, hin zu klar definierten, messbaren Leistungen.

Mit fünf einfachen Schritten Energie und Geld sparen

Von:UBA
27. Mai 2026 um 11:02

Die steigenden Energiepreise infolge des Irankrieges belasten Wirtschaft und Verbraucher*innen. Nicht nur die Politik ist gefragt, Verbraucher*innen können ebenfalls handeln. Wer Energie spart, spart sofort Geld, macht sich unabhängiger von fossilen Energien und hilft, Klima und Umwelt zu schützen. Das Umweltbundesamt wertet fünf Sofort-Tipps für Verbraucher*innen aus und schätzt deren Einsparwirkung ein.

Kälte und Schnee in Leichter Sprache

28. Mai 2026 um 16:31
Im Winter sieht viel Schnell draußen schön aus. Doch Schnee kann auf gefährlich sein. Viel Schnee kann sehr schwer sein. Und dann können Gebäude kaputt gehen. Oder Strom·leitungen können kaputt gehen. Wir zeigen Ihnen: Worauf müssen Sie achten?

Brandschutz in DGS

28. Mai 2026 um 15:18
Es gibt viele Ursachen für ein Feuer zu Hause oder in öffentliche Gebäuden. In unseren Videos in Deutscher Gebärdensprache erfahren Sie: Wie können Sie sich vor Bränden schützen? Was können Sie tun, wenn es brennt? In unseren Videos in Deutscher Gebärdensprache erfahren Sie: Wie können Sie sich vor Bränden schützen? Was können Sie tun, wenn es brennt?

Medizinische Notfälle in DGS

28. Mai 2026 um 15:18
In einer Krise oder Katastrophe sind Rettungsdienst, Krankenhäuser und Apotheken vielleicht nicht sofort verfügbar. Deshalb ist es sinnvoll, eine Hausapotheke mit wichtigen Medikamenten zu Hause zu haben. Auch Kenntnisse in Erster Hilfe sind dann wichtig. Tipps zur Hausapotheke finden Sie unserem Video in DGS.

In der Krise informiert sein in DGS

28. Mai 2026 um 15:18
In Krisen und Katastrophen sind aktuell und verlässliche Informationen besonders wichtig. In unseren Videos in DGS erfahren Sie mehr zu den Themen Warnung, Informationen in der Krise und wie Sie vertrauenswürdige Informationen erkennen.

Unterstützung bei Ängsten und Sorgen in DGS

28. Mai 2026 um 15:18
In einer Gefahr oder in einer Extremsituation ist es normal, sich hilflos zu fühlen. Vorbereitung kann dann dabei helfen, weniger Änsgte und Sorgen in so einer Situation zu haben. In unsere Videos in DGS geben wir Tipps zu diesen Themen: Mit Ängsten und Sorgen umgehen Kinder in Krisen begleiten und unterstützen

Mit Naturgefahren umgehen in DGS

28. Mai 2026 um 15:18
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen und starke Unwetter nehmen auch in Deutschland zu. In unseren Videos in Deutscher Gebärdensprache geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sich bei Unwetter und Hochwasser schützen können.

Schutz finden in DGS

28. Mai 2026 um 15:18
In Notsituationen kann es entscheidend sein zu wissen, wo man sich am besten in Sicherheit bringen kann. In unseren Videos in DGS zeigen wir: Welche Orte können Schutz bieten? Wo finden Sie bei Explosionen Schutz?

Nationale Reserve Blackout

28. Mai 2026 um 14:04
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) finanziert zu 100 Prozent die Beschaffung mobiler Netzersatzanlagen für die Kommunen. Erfahren Sie hier, wie die Kommunen finanzielle Mittel für mobile Netzersatzanlagen für den Einsatz während langanhaltender und großflächiger Stromausfälle beantragen können.

Wiederherstellung von Auen: BUND fordert klare Ziele

28. Mai 2026 um 10:57

Deutschland muss bis September im Rahmen der EU-Wiederherstellungsverordnung einen nationalen Wiederherstellungsplan für geschädigte Ökosysteme vorlegen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland fordert dabei ambitionierte Ziele für die Renaturierung von Flüssen und Auen, darunter 2.000 Kilometer frei fließende Flüsse. Hintergrund ist unter anderem, dass in Deutschland nur noch ein Drittel der ursprünglichen Auen erhalten und weniger als zehn Prozent davon ökologisch intakt sind. Wie wichtig lebendige Auen für Hochwasserschutz, Artenvielfalt, Wasserhaushalt und Klimaschutz sind, zeigen erfolgreiche Praxisbeispiele wie die Deichrückverlegung in Lenzen an der Elbe.

Lenzener Elbtalaue als Vorbildprojekt

Das Naturschutzgroßprojekt Lenzener Elbtalaue zeigt, dass Renaturierung gleichzeitig Hochwasserschutz, Artenvielfalt und Klimaschutz stärkt. Auf rund 420 Hektar haben der BUND und das Land Brandenburg über zehn Jahre dafür gesorgt, dass die Elbe wieder mehr Raum bekommt. Eine aktuelle Auswertung (2025) zeigt: Die Aue trägt messbar zum Hochwasserschutz bei, erhöht die Biodiversität und bindet Kohlenstoff.

BUND-Vorsitzender Olaf Bandt: „Wenn Deutschland die EU-Vorgaben ernst nimmt, müssen wir jetzt großflächig in die Wiederherstellung von Auen investieren. Lenzen zeigt: es funktioniert – und es bringt konkrete Vorteile für Mensch und Natur“, sagte er bei einem Projektbesuch heute vor Ort im Beisein von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD), der die Ergebnisse des BUND-Projekt ebenfalls würdigte.

Renaturierung stärkt Hochwasserschutz und Artenvielfalt

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Das Renaturierungsprojekt in der Lenzener Elbtalaue hat Maßstäbe für den integrierten Natur-, Gewässer- und Hochwasserschutz gesetzt. Das ist gut für die Natur und für die Menschen vor Ort: Es entstehen wieder natürliche Überschwemmungsflächen, das verbessert den Hochwasserschutz. Wasser wird in der Aue gehalten und bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden neuen Lebensraum. Die Lenzener Elbtalaue ist auch ein gutes Praxisbeispiel für die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung. Wo Flüsse wieder frei fließen, kann sich Natur erholen. Wir stärken damit das Netz der natürlichen Infrastruktur, das wir erhalten und für den Klimawandel fit machen wollen.“

Intakte Auen sind zentrale Bausteine gegen Klimakrise und Artensterben. Der Handlungsbedarf für ihren Erhalt ist groß. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland sieht in erfolgreichen Projekten wie Lenzen eine Blaupause für die anstehenden nationalen Wiederherstellungspläne.

Bandt: „Es ist entscheidend, Maßnahmen gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu entwickeln. So können Renaturierungsprojekte auch zu echten Gemeinschafts- und Demokratieprojekten werden. Wenn Hochwasserschutz, Landwirtschaft und Naturschutz vor Ort zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, von denen Klima, Mensch und Natur gleichermaßen profitieren. Die neue Überschwemmungsfläche ist heute Hotspot für Biodiversität, eine Erholungsoase für Anwohner*innen und Gäste und hat beim Jahrhunderthochwasser 2013 erheblich zum Schutz der Region beigetragen.“

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Quelle:BUND

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