Normale Ansicht

Ältere BeiträgeHaupt-Feeds

PISA 2025: Jugendliche können immer schlechter lesen und rechnen

Die neuen PISA-Ergebnisse: Deutschland schneidet durchweg mittelmäßig ab – Österreich und die Schweiz liegen etwas besser. Das neue Sorgenkind ist die Lesekompetenz.

© Willie B. Thomas / Getty Images / DigitalVision

PISA 2025: So versteht man die Zahlen der PISA-Studie richtig

Beim Thema PISA reden alle über die Ranglisten. Dabei sind sie gar nicht so wichtig. Der ehemalige PISA-Koordinator Andreas Frey erklärt, auf welche Zahlen es wirklich ankommt.

© Abstract Aerial Art / Getty Images / DigitalVision

»Kosmische Kostbarkeit«

In dieser Folge geht es um den negativen Effekt der frühen Nutzung von Social-Media-Plattformen und die Verletzungsrate beim Laufen mit einem Kinderwagen. 🎙️

© CESAR MANSO /AFP / Getty Images

Hitzeschutz für Menschen, die im Freien arbeiten

24. Mai 2024 um 12:33

Hitzeschutz für Menschen, die im Freien arbeiten

Menschen, die im Freien arbeiten, sind von den gesundheitlichen Auswirkungen extremer Hitze besonders betroffen. Besonders geschützt werden müssen Beschäftigte aus der Landwirtschaft, dem Gartenbau sowie dem Straßen- und Bauwesen. Das gesundheitliche Risiko der Hitzeexposition wird durch weitere Risikofaktoren verstärkt, wie z. B. körperlich anstrengende Arbeiten, Arbeitsschutzkleidung oder auch prekäre Arbeitsverhältnisse.

Kommunen sind Arbeitgeber einer Vielzahl von Draußenarbeitenden und sollten Hitzeschutzmaßnahmen an ihre Beschäftigten weitergeben, wie unter anderem:

  • Adaptierung der Arbeitszeiten, beispielsweise die Möglichkeit, den Dienst früher zu beenden (Zeitausgleich, Urlaub)
  • Ausweitung eines flächendeckenden Angebots von „kühlen Orten“ (mit Toiletten und Trinkwasserstellen) für die Draußen-Arbeitenden, die unterwegs sind (z. B. Entsorgungsbetriebe, Grünflächenpflege)
  • Anbieten von Mineralwasser für alle Beschäftigen
  • Berücksichtigung von Sprachbarrieren und Anbieten der Informationen in relevanten Sprachen
  • Ergänzende Empfehlungen zum UV-Schutz

Als Kommune haben Sie zudem die Möglichkeit nicht nur Ihre Beschäftigten, sondern auch weitere Arbeitgeber über die Notwendigkeit des Hitzeschutzes zu informieren.

Hitzeschutz in der Abfallwirtschaft

team orange – der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Würzburg – nutzt mobiles Grün zur Beschattung der Wertstoffhöfe und stellt den Mitarbeitenden Hitzeschutzausrüstung zur Verfügung. 

Hilfreiche Materialien

KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. hat einen Musterhitzeschutzplan für Baustellen (PDF, 0.6 MB, nicht barrierefrei)  entwickelt, der als Vorlage für Unternehmen dient und an individuelle Bedürfnisse und Arbeitsbedingungen angepasst werden kann. 

Der Kommunikationsleitfaden „Im Freien Arbeitende vor Hitze schützen“ (PDF, 0.6 MB, nicht barrierefrei)   von KLUG und ecolo wurde im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums entwickelt und bietet allgemeine Informationen zur Gefährdung von im Freien Arbeitenden durch Hitze sowie eine praktische Übersicht über verschiedene Möglichkeiten, Arbeitnehmende für das Thema Hitze und Hitzeschutz zu sensibilisieren.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat Empfehlungen des Arbeitsschutzes für heiße Sommertage in Arbeitsstätten , als auch für im Freien Arbeitende auf ihrer Website zusammengetragen.

Der Hitzeaktionsplan Outdoor-Baustellen  wurde von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft erstellt. Er besteht aus einer interaktiven Checkliste, mit der Unternehmen die Gefährdung durch beurteilen und Maßanhmen entwickeln können.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau stellt mehrspachiges Informationsmaterial zu Hitze- und Sonnenschutz für Arbeiten im Freien  zur Verfügung. Dazu gehören Filme, Betriebsanweisungen, Flyer, Broschüren und Plakate.

Für Menschen, die im Freien arbeiten, sowie zum Schutz vor weiteren klimabedingten Gesundheitsauswirkungen (z. B. UV-Schutz, Schutz vor Mücken und Zecken, Schutz vor Allergien) stehen die kostenfreien Materialien und Informationen zum Hitzeschutz des PECO – Instituts e. V.  zur Verfügung.

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gibt auf der Website „Klima-Mensch-Gesundheit“ Verhaltenstipps für Menschen, die im Freien arbeiten .

Ähnliche Maßnahmen


09.12.2026 | BW X 8/2026 | Präsenzfortbildung: Der Fels in der Brandung – Persönliche Krisenresilienz

Das strukturierte Abarbeiten von Krisenlagen erfordert neben aller Organisation auch ein hohes Maß an Selbstmanagement und persönlicher Belastbarkeit. Das gilt insbesondere für Führungskräfte. Das Seminar dient der Analyse und Entwicklung der eigenen Psychohygiene von Menschen, die in Krisen Verantwortung übernehmen wollen. Es soll somit einen Beitrag leisten, Personalausfälle in schwierigen Zeiten zu reduzieren. Das Seminar findet an zwei Tagen statt und einige Monate später erfolgt eine Reflexion online, um die Alltagsimplementation der erlernten Haltung zu besprechen.

Letzte Änderung: 13.08.2026

07.12.2026 | BW X 7/2026 | Präsenzfortbildung: Der Fels in der Brandung – Persönliche Krisenresilienz

Das strukturierte Abarbeiten von Krisenlagen erfordert neben aller Organisation auch ein hohes Maß an Selbstmanagement und persönlicher Belastbarkeit. Das gilt insbesondere für Führungskräfte. Das Seminar dient der Analyse und Entwicklung der eigenen Psychohygiene von Menschen, die in Krisen Verantwortung übernehmen wollen. Es soll somit einen Beitrag leisten, Personalausfälle in schwierigen Zeiten zu reduzieren. Das Seminar findet an zwei Tagen statt und einige Monate später erfolgt eine Reflexion online, um die Alltagsimplementation der erlernten Haltung zu besprechen.

Letzte Änderung: 13.08.2026

11.11.2026 | BW X 6/2026 | Präsenzfortbildung: Der Fels in der Brandung – Persönliche Krisenresilienz

Das strukturierte Abarbeiten von Krisenlagen erfordert neben aller Organisation auch ein hohes Maß an Selbstmanagement und persönlicher Belastbarkeit. Das gilt insbesondere für Führungskräfte. Das Seminar dient der Analyse und Entwicklung der eigenen Psychohygiene von Menschen, die in Krisen Verantwortung übernehmen wollen. Es soll somit einen Beitrag leisten, Personalausfälle in schwierigen Zeiten zu reduzieren. Das Seminar findet an zwei Tagen statt und einige Monate später erfolgt eine Reflexion online, um die Alltagsimplementation der erlernten Haltung zu besprechen.

Letzte Änderung: 13.08.2026

09.11.2026 | BW X 5/2026 | Präsenzfortbildung: Der Fels in der Brandung – Persönliche Krisenresilienz

Das strukturierte Abarbeiten von Krisenlagen erfordert neben aller Organisation auch ein hohes Maß an Selbstmanagement und persönlicher Belastbarkeit. Das gilt insbesondere für Führungskräfte. Das Seminar dient der Analyse und Entwicklung der eigenen Psychohygiene von Menschen, die in Krisen Verantwortung übernehmen wollen. Es soll somit einen Beitrag leisten, Personalausfälle in schwierigen Zeiten zu reduzieren. Das Seminar findet an zwei Tagen statt und einige Monate später erfolgt eine Reflexion online, um die Alltagsimplementation der erlernten Haltung zu besprechen.

Letzte Änderung: 13.08.2026

18.11.2026 | BW X 4/2026 | Präsenzfortbildung: Krisenkommunikation ÖGD

In diesem Seminar erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Kommunikation in Krisen. Dabei betrachten wir als Szenarien sowohl gesundheitliche Krisen der Bevölkerung als auch Reputationskrisen im Amt. Wie ist der übliche, zeitliche Verlauf? Über welche Medien und nach welchen Regeln erfolgt die Kommunikation mit der Bevölkerung? Wie bereitet man sich optimal vor? Wir trainieren praktisch an Hand von Krisenszenarien, Pressetexte zu verfassen, Interviews zu geben und die Hoheit über die Kommunikation auch in stressigen Lagen zu behalten.

Letzte Änderung: 13.08.2026

23.11.2026 | BW X 3/2026 | Präsenzfortbildung: Krisenmanagement im Gesundheitswesen: C/R/N-Lagen

Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung von C- und RN-Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäusern, ambulanter Versorgung und Bundeswehr, beleuchtet werden. Ziel der Veranstaltung ist das Planen und Managen von Maßnahmen im Rahmen von chemischen oder nuklearen Havarien und Angriffen.

Letzte Änderung: 13.08.2026

29.09.2026 | BW X 2/2026 | Präsenzfortbildung: Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Biologische Lagen

Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden. Ziel der Veranstaltung ist das Planen und Managen von Maßnahmen im Rahmen von Seuchengeschehen und großen biologischen Lagen.

Letzte Änderung: 10.09.2026

27.07.2026 | BW X 1/2026 | Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Schnittstellen und Akteure

Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden. Ziele der Veranstaltung sind die Schaffung der Voraussetzungen und das Sensibilisieren für ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.

Letzte Änderung: 22.07.2026

14.09.2026 | B 1/2026 | Grundkurs Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte

Ungenügende Hygiene in Krankenhäusern führt in Deutschland nach RKI-Veröffentlichungen aus dem Jahr 2019 zu ca. 400.000 bis 600.000 nosokomialen Infektionen. Die Anzahl an daraus resultierenden Todesfällen wird auf 10.000 bis 20.000 geschätzt. Für die ambulante Versorgung in Praxen und MVZ existieren keine Zahlen. Diese Probleme sind seit Jahren bekannt. Der Gesetzgeber hat entsprechend reagiert und gesetzliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene erlassen. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch die Umsetzung in der Praxis. Gemäß den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut haben Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte eine zentrale Verantwortung für den Erfolg des Gesamtkonzeptes zur Prävention nosokomialer Infektionen. In enger Zusammenarbeit und in Ergänzung mit dem Hygienefachpersonal sind sie für die Ursachenforschung und die Umsetzung der notwendigen und zielgerichteten Hygienemaßnahmen verantworlich. Den Klinikerinnen und Klinikern sollen durch diesen Kurs die notwendigen Grundkenntnisse für die Ausbildung zur Hygienebeauftragten Ärztin/ zum Hygienebeauftragten Arzt vermittelt werden. Die Darstellung anhand praktischer Beispiele und typischer Fragestellungen aus dem Alltag soll die spätere Umsetzung erleichtern. Die infektionshygienische Überwachung u.a. von Krankenhäusern und ambulant operierenden Arztpraxen erfolgt gemäß Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt. Hier möchte dieser Kurs in kompakter Form die für die Überwachung notwendigen Fachkenntnisse vermitteln und die Aufgabenfelder dieses umfangreichen Arbeitsgebietes praxisorientiert darstellen. Das Konzept dieses Grundkurses möchte die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Durch die Teilnahme sowohl von Klinikerinnen und Klinikern als auch im ÖGD tätigen Personen kann durch die ausdrücklich erwünschten Diskussionsbeiträge beider Tätigkeitsbereiche ein fruchtbarer Austausch gelingen. Die Inhalte des vermittelten Fachwissens orientieren sich am Curriculum der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ der Bundesärztekammer. Die Zertifizierung als ärztliche Fortbildung (40 Punkte) und des Grundkurses als Modul I der curricularen Fortbildung Krankenhaushygiene werden bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt. Die Plätze für die Veranstaltung sind auf 30 Teilnehmer:innen begrenzt.

Letzte Änderung: 12.08.2026
❌
❌